Sicherheit beim Rodeln
Gut "behelmt" in die nächste Schlittenpartie

Bei einem Aufprall auf ein stehendes Hindernis bietet nur ein richtig geschlossener Helm in der passenden Größe effizienten Schutz.
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  • Bei einem Aufprall auf ein stehendes Hindernis bietet nur ein richtig geschlossener Helm in der passenden Größe effizienten Schutz.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von bernhard knes

FELDKIRCHEN. Mehr als 2.200 Menschen verletzen sich jährlich bei Rodelunfällen in Österreich. Das Tragen eines Helmes ist beim Rodeln besonders wichtig. Die richtige Sitzposition – für Kinder hinter dem Erwachsenen – verringert das Verletzungsrisiko beim Rodeln außerdem zusätzlich.

Sicherheitsfaktor Helm

Kollisionen mit stehenden Hindernissen zählen zu den häufigsten Verletzungsursachen. Forschende des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und des Instituts für Fahrzeugsicherheit der TU Graz untersuchten nun anhand von Berechnungen und Computersimulationen mit virtuellen Menschmodellen, welche Maßnahmen das Verletzungsrisiko beim Rodeln verringern können. "Die Ergebnisse unserer Crash-Simulation sind alarmierend. Denn die Sicherheit eines einfachen Rodelausflugs ist trügerisch, spätestens dann, wenn man ohne Helm auf ein annähernd starres Hindernis wie einen Baum trifft“, so KFV-Sprecherin Johanna Trauner-Karner.

Großes Risiko

Die Simulationen zeigen deutlich: Bei Kindern, die ohne Helm rodeln, besteht bereits ab ca. 10 km/h ein erhebliches Risiko für schwere Kopfverletzungen. Ab einer Geschwindigkeit von ca. 20 km/h steigt zu den Kopfverletzungen zudem das Risiko für Rippen- und Oberschenkelfrakturen.
Die Untersuchungen belegen, dass ein Helm das Kopfverletzungsrisiko deutlich reduziert – und zwar unabhängig von der Geschwindigkeit und unabhängig davon, ob die Person frontal oder seitlich gegen ein Hindernis prallt.

Richtig bremsen

„Rodeln wird oft als kinderleichtes Winterprogramm wahrgenommen. Tatsächlich sollte beim Rodeln aber auf die richtige Lenk- und Bremstechnik geachtet werden", so Trauner-Karner. "Viele Hobbyrodler bremsen mit der Ferse, was nicht nur wenig effektiv ist, sondern auch eher zu Verletzungen des Sprunggelenks führen kann. Um richtig zu bremsen, muss der Fuß im Sitzen mit der kompletten Fußsohle neben den Kufen ganz auf die Rodelbahn aufgesetzt werden."
Beim Rodeln gilt – wie bei anderen Sportarten auch – auf geeignete Ausrüstung zu achten. Helme sollten auch beim Rodeln ganz selbstverständlich getragen werden. Und das nicht nur von Kindern.

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