Holz für den öffentlichen Raum

Günter Sonnleiter,Obmann der Kärntner Holzstraße, macht sich für die Vermarktung des heimischen Holzes stark
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FELDKIRCHEN. Der Wald ist die größte Klimafabrik der Erde mit durchaus positiven Endprodukten: Holz-Luft-Wasser und Lebensraum für uns alle.

Lebens- & Wirtschaftsfaktor

"Diese Kulturlandschaft ist unser Lebensraum und damit für unsere wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung entscheidend", ist der Obmann der Kärntner Holzstraße Günter Sonnleitner überzeugt. "Als Roh- und Baustoff, aber auch Energieträger und vieles mehr, tragen Wald und Holz wesentlich zur Erhaltung der Arbeitsplätze im ländlichen Raum und der Wirtschaftskraft zahlreicher Betriebe bei."
Er ist überzeugt, dass sowohl bei der Erhaltung historisch wertvoller Bausubstanz als auch bei privaten und öffentlichen innovativen Neubauprojekten Holz verstärkt eingesetzt werden soll. "Die heute bestens ausgereifte Holzbauweise mit teilweise industriell vorgefertigten Elementen aus Holz in Trockenbauweise ermöglicht in kurzer Bauzeit jedes Projekt."

Neue Projekte

Das neueste Projekt der Kärntner Holzstraße umfasst „Holz im öffentlichen Raum“ der Stadt Feldkirchen. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbes wurde die Adaptierung der vorhandenen Betonblumentröge mit Holzdesign geplant. Gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Feldkirchen und dem städtischen Bauhof werden die Blumentröge revitalisiert und in Nockholz-Design ausgeführt. "Das Lärchenholz wird sägerau und ohne chemische Behandlung verbaut. Die Menschen freuen sich über etwas mehr Holz und Natur in der Stadt."

Holz für privaten & öffentlichen Raum

Die Kärntner Holzstraße-Region Nockberge hat sich im Jahre 1995 mit einem gemeinsam formulierten Leitbild und Zielen zusammengeschlossen und ist heute mit 17 Mitgliedsgemeinden und knapp 50.000 Einwohnern über vier politische Bezirke Kärntens bestens vernetzt.
Bis dato wurden rund 1.600 private und öffentliche Holzbauprojekte mit einem Holzbauvolumen von sechs Millionen Euro und einer Förderung von zwei Millionen Euro unbürokratisch über das Holzstraßenbüro der Gründungsgemeinde Gnesau bearbeitet.

Günter Sonnleiter,Obmann der Kärntner Holzstraße, macht sich für die Vermarktung des heimischen Holzes stark

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