In der Causa „Karrerhof“ ist nun ein Ende in Sicht

StR Herwig Röttl (li.) mit Vizebürgermeister, Stadtrat und Gemeinderat sowie Anrainern bei der Besichtigung
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BUCHSCHEIDEN (fri). Nach jahrelangen Streitigkeiten über ein Wegerecht in Buchscheiden – Durchfahrt „Karrerhof“ – hat die Gemeinde im Jahr 2016 auf Ersitzung einer Wegdienstbarkeit geklagt. Der Weg, der durch den Hof führt wird von Radfahrern und Fußgängern gerne genutzt, um direkt in das Bleistätter Moor und damit auf den Radweg zu gelangen.

Langwierige Verfahren

"In den bereits durchgeführten Gerichtsverhandlungen haben wir versucht zu einer Lösung zu kommen, die für alle Beteiligten sinnvoll ist. Zudem wollten wir ein langwieriges Verfahren, das sich über Jahre ziehen kann und eine Lösung damit in weite Ferne rückt, vermeiden", betont Straßenbaureferent StR Herwig Röttl (SPÖ). Er selbst habe mit vielen Anrainern Kontakt aufgenommen und ihnen die Möglichkeit einer Verlegung des Weges in Aussicht gestellt.

Einigung mit Eigentümern

"Diese Variante ist gut aufgenommen worden. Mir war es wichtig, dass die betroffenen Bürger beziehungsweise Benützer des Weges in die Trassensuche eingebunden waren", schildert Röttl. Am 11. Mai, so der Straßenbaureferent, hätte man auch mit den Eigentümerfamilien eine Einigung über eine sinnvolle und kostengünstige Wegumlegung erzielt. "Da auch durch andere Gemeinderatsfraktionen im zuständigen Ausschuss Einstimmigkeit signalisiert wurde, kann davon ausgegangen werden, dass der Gemeinderat das anhängige Gerichtsverfahren einstellt. Damit sparen wir Kosten und können die Zeit effektiv für eine Verlegung des Weges, der ausschließlich von Radfahrern und Fußgängern – Ausnahme Anrainer mit landwirtschaftliche Fahrzeugen – genutzt werden soll, verwenden", sagt Röttl.

Schotterweg

"Somit ist es gelungen die Wegbenützer sowie den Grundeigentümer im Sinne von Bürgernähe zufrieden zu stellen." Er könne sich auch vorstellen, dass dieser Weg in das überregionale Radwegenetz miteingebunden wird. Nach der nächsten Gemeinderatssitzung und dem endgütlgien Beschluss soll mit dem Ausbau der Wegumlegung, der als reiner Schotterweg ausgeführt wird, begonnen werden.

Zahlen & Fakten

Angekaufte Fläche: 330 Quadratmeter
Länge der Weges: ca. 1,1 Kilometer
Kosten: 20.000 bis 25.000 Euro (inklusive Grundstücksankauf)
Fertigstellung: Sommer 2017

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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