"Mein Beruf ist meine Berufung"

Die gelernte Pflegehelferin hat sich zum Ziel gesetzt, eine aktive, abwechslungsreiche Freizeitgestaltung für Senioren ins Leben zu rufen. Im Zuge dieser Freizeitassistenz, möchte die 45-Jährige die individuellen Wünsche und Bedürfnisse älterer Mitmenschen fördern, um mehr Abwechslung in deren Alltag zu bringen.

Prägende Zeit im Krankenhaus
Bereits als junges Mädchen entdeckte Maria Eiper ihre soziale Ader. „Da meine Tante geistig sowie teils körperlich behindert war, half ich meiner Großmutter des Öfteren bei der Körperpflege der Tante. Für mich war dies nie ein Problem, da ich schon immer einen guten Bezug zu beeinträchtigten Menschen hatte,“ erzählt die Feldkirchnerin. Daher verwundert es auch nicht, dass Eiper nach den Pflichtschuljahren die Ausbildung zur Pflegehelferin begann, welche sie auch mit Auszeichnung abschloss. Mehrere Jahre arbeitete Eiper auf der Psychosomatik-Station im Krankenhaus Waiern. „Die Arbeit mit den Menschen, die am Borderline-Syndrom oder an einer Essstörung leiden, hat mich sehr geprägt,“ erinnert sich Eiper zurück.

Idee zur Freizeitassistenz
Um die tägliche Pflege der Patienten im Krankenhaus bestmöglich abzuwickeln, arbeitet das Pflegepersonal oft unter enormen Druck, was dazu führen kann, dass die Kommunikation zwischen Pfleger und Patient auf der Strecke bleibt. „Da mir jedoch viel daran liegt, den Menschen ein Ohr zu leihen und ihnen Lebensfreude zu vermitteln, kam mir die Idee zu einer Freizeitgestaltung für Senioren, bei der es vorwiegend darum geht, den Alltag der Menschen aufzuwerten indem man beispielsweise Aktivitäten unternimmt, welche den Senioren auch früher schon Freude bereitet haben,“ umschreibt die gelernte Pflegehelferin das Freizeit-Modell, dessen Grundidee vor etwa einem Jahr geboren wurde.
Neben ihrer Tätigkeit als Freizeitassistentin, arbeitet Eiper im Therapiezentrum „Weidenhof“ in Grafenstein. „Mein Beruf ist meine Berufung, die Arbeit mit Menschen ist genau meines,“ schließt Eiper, die sich für die Zukunft wünscht, noch vielen Senioren schöne Stunden bereiten zu können.

Autor:

Selina Straßer aus Feldkirchen

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