Löwenzahn
Mit der Kraft des Löwenzahns

Ulrike Mitter mit ihrer Lieblingspflanze, dem Löwenzahn
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  • Ulrike Mitter mit ihrer Lieblingspflanze, dem Löwenzahn
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  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

Gelb leuchtend blüht der Löwenzahn. Die "Pusteblume" ist zudem eine gute Heil- und Küchenpflanze.

KERSCHDORF. Auf Wiesen und Feldern, aber auch in noch so kleinen Asphaltritzen leuchtet es jetzt in einem auffälligen sonnigen Gelb.

Tausendsassa vor der Tür

Der Löwenzahn hat Hochsaison und diese Pflanze hat es wahrhaft in sich: Zum einen nutzten sie viele Kräuterkundige schon im Mittelalter als Heilpflanze, Imker schätzen sie als Bienenweide im Frühling und in der modernen Küche dürfen Löwenzahnblätter mit ihrem leicht bitteren Geschmack und den wertvollen Inhaltsstoffen nicht fehlen.

Grünes "Knabbergebäck"

Eine absolute Verfechterin des Löwenzahns ist die FNL-Kräuterexpertin Ulrike Mitter. Sie ist überzeugt, dass die Pflanze durch ihr häufiges Vorkommen geradezu danach schreit, von uns Menschen genutzt zu werden. "Den Löwenzahn kann man während der gesamten Vegetationszeit sammeln und alle Teile – von den Blättern über die Knospen, Blüten, Stängel und die Wurzel – sind verwendbar“, sagt die Kräuterexpertin. Im Frühling werden die zarten Blätter für die Zubereitung von Salaten verwendet. Die Blätter kann man auch trocknen und danach für Teemischungen verwenden. Mitter verrät auch weniger bekannte Details: „Die Stängel des Löwenzahns eignen sich zum Knabbern. Die Wurzel wird im Herbst ausgegraben, am Dörrapparat getrocknet und zu Pulver vermahlen. Dieses löst man in Wasser auf und trinkt es. Das darin enthaltene Inulin wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus.“

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Löwenzahn-Kapern

Eingelegte Löwenzahn-Knospen schmecken leicht bitter und haben eine feine Säure – sie werden auch als falsche Kapern bezeichnet. Sie schmecken zur Jause und sind ein ideales Mitbringsel.
Zutaten: Zwei Handvoll Löwenzahn-Knospen, zwei bis drei EL Salz, ¼ l Kräuteressig, einige Pfefferkörner und ein Zweig Estragon

Zubereitung: Knospen waschen, gut abtropfen lassen und trocken tupfen. Die Knospen zusammen mit Pfefferkörnern, Salz und Estragon in Essig aufkochen, mehrmals darin aufwallen lassen und in kleine Gläser füllen.

Löwenzahnknospen-Auflauf

Zutaten: Zwei Handvoll Löwenzahn-Knospen, 500 g Blumenkohl (Karfiol), 100 g geriebenen Käse (Bergkäse oder Gouda, je nach eigenen Vorlieben), 2 Eier, 200 ml Schlagobers (Sahne) Zitronensaft, Muskatblüte, Salz

Zubereitung: Karfiol in Röschen teilen und mit den Knospen waschen. Beide Gemüse getrennt in wenig Salzwasser bissfest garen und anschließend abtropfen lassen. Eier und Schlagsahne verquirlen und mit Zitronensaft, Salz und Muskatblüte abschmecken. Eine Auflaufform einfetten, gekochte Karfiolröschen und die Löwenzahnknospen in die Form geben und die Eimasse darüber gießen. Mit geriebenen Käse bestreuen und im Backofen ca. 20 Minuten bei 220 Grad überbacken. Der Auflauf kann auch nur mit Löwenzahnknospen oder anstatt mit Blumenkohl auch mit Broccoli zubereitet werden.
Verschiedene bunte regionale Blattsalate eigenen sich als Beilage perfekt.

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