"Mr. Beach" verkriecht sich gerne auf die Alm

Hannes Jagerhofer über seine Bilanz, die eigene Almhütte und die „Traumfrau“.

Von KATJA AUER

Anfang Februar feiert Eventer Hannes Jagerhofer seinen 50. Geburtstag. Ein Interview mit dem Veranstalter des Beachvolleyball-Events und gebürtigen Feldkirchner.

WOCHE: Sie feiern am 8. Februar Ihren 50. Geburtstag. Blicken Sie diesem Tag mit Freude oder Angst entgegen?
JAGERHOFER: Bis dato habe ich noch nicht über meinen
Geburtstag nachgedacht. Der Fünfziger ist noch nicht so
kritisch wie die darauffolgenden Geburtstage.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem bisherigen Leben?
Solange man in der Früh gesund aufsteht, kannst du mit dem sehr zufrieden sein. Mit den Dingen, die ich mit meinem Team in die Welt gestellt habe, bin ich sehr glücklich.

Was macht Mr. Beach über die Wintermonate?
Der A1 Beachvolleyball Grand Slam ist für mich nur rund zwanzig Prozent meiner
gesamten Aktivitäten. Ich bin derzeit fünf Tage in Wien und kümmere mich um den Start der YPD-Challenge in Bayern, die Ende April beginnt.

Sie wollen in zehn Jahren auf einem Gutshof leben. Ein bescheidener Wunsch für einen Karrieretypen.
Nein, aber ich bin sehr naturbezogen. Alles, was mit der Landwirtschaft zu tun hat, hat mich schon immer beeindruckt – man könnte sagen, generell der Job des Landwirts. Ich kann mir vorstellen, dass – wenn der Moment mal kommt – es mir einen riesigen Spaß machen würde. Es kann sein, dass ich Ihnen mal Jagerhofer-Kartoffeln in die Redaktion liefern werde – bitte aber Geduld.
Sie haben eine Almhütte auf der Simonhöhe – klingt nach dem Motto „Zurück zum Ursprung“.

Ist das Ihr Zuhause?
Im vergangenen Jahr war ich bis auf sechs oder acht Wochenenden immer oben. Die Hube hat mein Vater gekauft, als ich noch ein Kind war. Ich habe mir die Hube ein bisschen hergerichtet und habe im Umfeld nette Freunde gewonnen. Das ist etwas anderes als die Großstadt. Unter der Woche bin ich immer in Wien, da ist die Hütte ein toller Fluchtort für die Wochenenden. Ich gehe auch in den Wald und schneide die Bäume um. Jetzt baue ich gerade einen Fischteich.

Sie haben Checkfelix verkauft, starten mit der YPD-Challenge durch – Glauben Sie, dass Sie den richtigen Riecher für gute Deals haben?
Nein, ich glaube einfach, dass ich aktiv werde, wo es das Bedürfnis nach neuen Dingen gibt. Wir haben auch viele Dinge probiert, die nicht funktioniert haben.

Sie sind Single. Bleibt Hannes Jagerhofer ewig Junggeselle?
Ich will nicht ewig Junggeselle bleiben. Eine Familie ist mein höchstes Ziel – noch vor allen anderen Dingen.

Glauben Sie, Sie wären der Herausforderung gewachsen Kinder zu haben?
Ich bin ein verantwortungsvoller Mensch und jetzt wäre eine Familie schon ein Hit.

Wie soll die Traumfrau sein?
Meine Partnerin muss gleichzeitig auch meine beste Freundin sein. Es soll eine aufrichtige Person sein, mit der man sich austauschen und viel lachen kann.

Sicher ist das ein Thema – es gibt halt nichts Schlimmeres, als im Alter alleine zu sein. Ich habe aber noch etwas Zeit.

Udo Jürgens meinte, er könnte sich vorstellen mit Ihnen eine Männer-WG zu gründen – gibt es schon Pläne?
Noch nicht. Wir haben aber oft darüber gescherzt. Dann hätte ich meinen eigenen Hausmusiker und wir könnten Fünf-Uhr- Tees veranstalten.

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