Musik als wichtiger Kulturfaktor

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An die 600 Schüler sowie 42 Musiklehrer nutzen die Räumlichkeiten des Kulturzentrums Amthof für individuelle instrumentale sowie gesangliche Ausbildungsprogramme. Die Bezirksmusikschule ist zugleich Ausbildungsstätte für Hochbegabte wie auch für Hobbymusikanten, für die der Spaß am Musizieren mit Gleichgesinnten im Vordergrund steht. Altersbegrenzungen spielen hierbei jedoch keine Rolle.

Elementare Musikpädagogik
„Die musikalische Frühförderung fokussiert sich auf Babys und Kleinkinder, die gemeinsam mit ihren Eltern erste musikalische Begegnungen erleben. Hierbei wird in kleinen Gruppen beispielsweise gesungen oder getrommelt. Auch bei werdenden Müttern finden diese Kurse großen Anklang“, berichtet Horst Baumgartner, Direktor der Bezirksmusikschule. „Die Beschäftigung mit Instrumenten und Gesang fördert die Entwicklung eines jungen Menschen. Musikalische Ausbildungen wirken sich positiv auf die Kreativität, Gruppendynamik sowie auf die Konzentration eines Kindes aus“, so der ausgebildete Instrumental- und Gesangspädagoge.

Viele Nachwuchstalente
Ziel eines jeden Musikers ist es, das Erlernte vor Publikum zu präsentieren. „Für Kinder und Jugendliche ist das Messen mit anderen ein wichtiger Faktor, um die eigene Leistung einschätzen zu können. Auch das Selbstbewusstsein wird durch einen Bühnenauftritt gestärkt“, weiß Baumgartner. Im Rahmen verschiedener, jährlich stattfindender Musikwettbewerbe, wird talentierten Nachwuchs-Musikern die Möglichkeit geboten, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Der österreichische Jugendmusikwettbewerb „Prima la musica“ hat für Musikschüler Lukas Pertl eine besondere Bedeutung. „Vor zwei Jahren habe ich im Zuge dieses Wettbewerbes eine Blockflötistin am Klavier begleitet, wobei mir der Klang dieses Holzblasinstrumentes so gut gefiel, dass ich beschloss mich für den Blockflötenunterricht in der Musikschule anzumelden. Im Alter von sechs Jahren habe ich bereits für kurze Zeit Blockflöte gespielt“, so der 16-Jährige Pianist.
Ebenfalls mehrere Instrumente spielt Laura Ronacher aus St. Urban. „Als ich sechs Jahre alt war, erlernte ich die Blockflöte, seit kurzem spiele ich auch Querflöte. Vor über einem Jahr, begann ich mit dem Geigenunterricht. Ab heuer spiele ich im Orchester der Musikschule Feldkirchen, mit anderen gemeinsam zu musizieren gefällt mir gut“, erzählt die Achtjährige, für die Lampenfieber ein Fremdwort ist: „Ich finde es toll vor Publikum zu spielen!“
Das Rampenlicht gefällt auch Musikschüler Christian Fleischhacker. „Ich habe bereits beim Volksmusikkonzert in Feldkirchen mitgewirkt, zuerst war ich sehr nervös, doch dann hat mir der Auftritt Spaß gemacht“, so der Elfjährige, der im Alter von acht Jahren die Steirische Harmonika erlernte. „Die Harmonika hat mir mein Großvater zum fünften Geburtstag geschenkt. Einmal pro Woche probe ich in der Musikschule."

40-Jahre-Jubiläum
Im kommenden Schuljahr 2013/14 feiert die Bezirksmusikschule Feldkirchen bereits ihr 40-Jähriges Bestehen. Stolz blickt Direktor Horst Baumgartner auf die Erfolgsgeschichte der Ausbildungsstätte zurück: „Im Gründungsjahr 1973 wurden etwa 17 Schüler von drei Musiklehrern unterrichtet. Mittlerweile hat sich die Zahl der Musikschüler- und Lehrer um ein Vielfaches erhöht, daher gibt es Überlegungen, ein eigenes Musikschulgebäude zu beziehen.“

Autor:

Selina Straßer aus Feldkirchen

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