Neue Ideen fördern, "alte Hüte" loswerden

Finanzfererent Vzbgm. Karl Lang
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FELDKIRCHEN (fri). Grundsätzlich müsse man einfach Prioritäten setzen und sich Finanzierungen genau durchrechnen, steht für den Finanzreferenten der Stadtgemeinde Feldkirchen, Karl Lang, fest. "Entscheidungen werden in Zukunft mehrfach durchleuchtet. Wir müssen jeden Euro drei Mal umdrehen", beschreibt Lang die Finanzsituation der Stadtgemeinde.

Kreisverkehr kommt

Keinesfalls aber seien das Projekt "Kreisverkehr" sowie die neue '"Zufahrt zum Krankenhaus Waiern", die insgesamt ein Invesitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro aufweisen, von den Sparmaßnahmen betroffen.
"Wir haben eine schriftliche Zusage vom Land Kärnten über 850.000 Euro. Über 230.000 Euro gibt mündliche Vereinbarungen. Der Kreisverkehr ist für Feldkirchen nicht nur aus verkehrstechnischen Gründen wichtig, sondern auch in Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung", sagt Bürgermeister Martin Treffner. Eine Gemeinde hätte zwei große Bereiche aus denen Einnahmen zu lukrieren seien - die Kommunal- und die Grundsteuer.
"Wir müssen also als Gemeinde ein entsprechendes Angebot an Flächen schaffen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In der letzten drei Jahren haben wir gespart. Aufgrund dieser Ersparnisse und der zusätzlichen Mittel aus dem Orts- und Regionalenwicklungsfonds sind wir nun in der Lage dieses Projekt umzusetzen. Neu ist nur der Zeitpunkt. Der Baubeginn soll im Frühjahr 2016 erfolgen", ergänzt Lang.

Linearer Ausbau läuft

Nicht zu stoppen sei auch der lineare Ausbau an der Tiebel. "In drei Bauetappen soll der Ausbau, der dem Hochwasserschutz dient, abgewickelt werden. Anrainer, die mit Interessensbeiträgen finanzielle Anteile leisten sollen, erwartet eine Aufwertung ihrer Grundstücke. Denn ein Grundstück in der hochwassergefährdeten 'Roten Zone' ist naturgemäß weniger wert", gibt der Finanzreferent zu bedenken.

Positives erhalten

"Wenn Bund und Land weniger Geld haben, wirkt sich das auf die Gemeinden negativ aus. Das Geld wird knapp. Wir werden versuchen Subventionen im bisherigen Ausmaß zu erhalten. Ausgeschlossen ist allerdings, dass mehr subventioniert wird", so Lang. "Wir werden Positives erhalten, neue Ideen fördern und 'alte Hüte' loswerden." Kürzungen könne es beispielsweise bei den Straßen geben. Rund 400 Kilometer Straßen hätte die Stadtgemeinde Feldkirchen zu erhalten. "Bisher haben wir rund 1,5 Millionen jährlich dafür aufgewendet. In Zukunft werden es vielleicht nur noch 200.000 Euro sein. "

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