Mobilitätskonzept
Ohne eigenes Auto durch den Biosphärenpark

Mit dem Mobilitätsservice Nockmobil die schönsten Plätze in der Region erkunden
  • Mit dem Mobilitätsservice Nockmobil die schönsten Plätze in der Region erkunden
  • Foto: © Franz Gerdl
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Mit dem Nockmobil durch die Bergwelt.

REGION NOCKBERGE. Start des Mobilitätskonzepts Nockberge – Nockmobil. Das Service ist sonntags bis donnerstags und an Feiertagen von 8 bis 22 Uhr, am Freitag, Samstag und an Tagen vor einem Feiertag von 8 bis 24 Uhr buchbar. Benützer des Nockmobils rufen entweder unter der Nockmobil-Hotline +43 123 500 444 24 an oder bestellen über die App des Mobilitätspartners ISTmobil. Nach Bekanntgabe von Ausgangspunkt, Abfahrtszeit, Ausstiegsziel, Name, Datum und Anzahl der Personen informiert die Zentrale die Fahrgäste, wann das Nockmobil am vereinbarten Haltepunkt eintrifft.

Attraktive Preise

So zahlt man beispielsweise innerorts (bis zu 5 Kilometer) nur 3,80 Euro pro Person für eine Fahrt mit dem Nockmobil. Bis 7,5 Kilometer kostet die Fahrt pro Person 5 Euro, bis 15 Kilometer 10 Euro und bis 20 Kilometer 15 Euro. Möglich macht dies ein Dispositionssystem, das mit über 600 innerhalb des gesamten Projektgebiets verteilten Haltepunkten arbeitet und Fahrten bündelt.

Überregionales Projekt

Das Mobilitätsservice Nockmobil ist in den Tourismusregionen Bad Kleinkirchheim, Millstätter See und Nockberge bzw. in den Gemeinden Bad Kleinkirchheim, Feld am See, Gnesau, Millstatt, Radenthein, Reichenau, Seeboden und Spittal/Drau verfügbar. An der Erweiterung in andere Gemeinden wird gearbeitet. „In einer Kooperation zwischen Tourismusregionen, Tourismusverbänden, Gemeinden und überregionalen Institutionen wurde mit der Touristischen Mobilitätszentrale Kärnten dieses Konzept in nur 1,5 Jahren erarbeitet“, so Barbara Strobl-Wiedergut (GF Bad Kleinkirchheim Region Marketing).

Mobilität abseits des PKWs

Immer weniger Haushalte in Städten wie Wien oder Graz besitzen ein eigenes Auto und auch in ländlichen Regionen sind jüngere Generationen nicht mehr bereit, sich einen PKW zu leisten. Daher sind Tourismus und Gemeinden in der Pflicht, die alternative Mobilität zu stärken. Aufgrund des oft mangelhaften Angebots an öffentlichem Verkehr droht Attraktivitätsverlust. Eine Ausdünnung der regionalen Infrastruktur und hohes Aufkommen an Individualverkehr sind die Folgen. „Es war ein Gebot der Stunde, an einer Lösung zu arbeiten und ein modernes Mobilitätsangebot zu schaffen, das Bedürfnisse von Gästen und Einheimischen abdeckt“, weiß Dietmar Rossmann, Geschäftsführer des Biosphärenparks Nockberge und Initiator des Projektes Mobilitätskonzept Nockberge – Nockmobil.
Alle Haltepunkte der Region: www.istmobil.at/istmobil-regionen/nockmobil

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