Tourismus
Stadt Feldkirchen kommt zur "Nockregion"

Bürgermeister Martin Treffner (l.) mit Landesrat Sebastian Schuschnig
  • Bürgermeister Martin Treffner (l.) mit Landesrat Sebastian Schuschnig
  • Foto: LR Schuschnig_Taltavull
  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

Die  Änderung der Tourismusregions-Verordnung wird nächste Woche beschlossen. Ab 1.1.2022 gilt die neue Regionsstruktur.

FELDKIRCHEN. In wenigen Monaten tritt die neue Tourismusregionsverordnung in Kraft, mit der die lange diskutierte Strukturreform umgesetzt wird. Insgesamt werden die derzeit 14 eingerichteten Tourismusregionen zu neun fusioniert und so im internationalen Wettbewerb der Destinationen deutlich gestärkt. Die Stadtgemeinde Feldkirchen hat im Rahmen des Prozesses zur Regionsentwicklung unterschiedliche Präferenzen gezeigt, in welcher Region ihre Betriebe künftig am besten aufgehoben wären. In der aktuellen Verordnung wurde zunächst eine Zuordnung zu Kärnten-Mitte getroffen.

Lösung im Sinne der Betriebe

„Jedoch“, betont Schuschnig, „haben nun schon die Vorbereitungsarbeiten in den vergangenen Monaten deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit nicht optimal läuft. Das darf nicht zu Lasten der Betriebe gehen.“ Er betont, man habe nun dem Tourismusverantwortlichen der Stadtgemeinde und der Region ausreichend Zeit gegeben, eine Lösung im Sinne der Betriebe zu finden. Nachdem die Gespräche jedoch auf dieser Ebene ins Stocken geraten waren und die regional Verantwortlichen keinen Weg einer Kooperation fanden, habe er die Sache gemeinsam mit Bürgermeister Treffner nun zur ‚Chefsache‘ erklärt.
„Wir haben in vielen Gespräche sachlich und in aller Ruhe gemeinsam mit der Stadt nach der besten Lösung für die Feldkirchner Tourismusbetriebe gesucht. Es geht darum, in welcher Tourismusregion die Betriebe am besten aufgehoben sind und der Tourismus die beste Unterstützung erhält“, betont Schuschnig. Der bisherige Gesprächsverlauf mit den Verantwortlichen auf regionaler Ebene habe gezeigt, dass das nicht Kärnten-Mitte sei. Nun ist fix: Feldkirchen wird der neuen Tourismusregion Nockberge angehören. Das haben gestern, Mittwoch, Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig und Bürgermeister Martin Treffner vereinbart. Eine entsprechende Änderung der Verordnung wird in der Regierungssitzung am kommenden Dienstag in der Landesregierung beschlossen.

Die Region stärken

An der Gesamtreform ändere sich dadurch nichts, alle weiteren neu verordneten Regionen bleiben unverändert. Ziel sei es, durch die Reform schlagkräftigere Organisationen aufzubauen, um im immer stärker werdenden Wettbewerb zu bestehen. „Die Vorbereitungen verlaufen sehr gut und professionell, in vielen Bereichen wird bereits derzeit und vor der gesellschaftsrechtlichen Zusammenlegung intensiv kooperiert. Allen Tourismusregionen sind die Vorteile von Zusammenschlüssen bewusst“, betont der Landesrat abschließend.
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Zur Sache
Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss eine Tourismusregion zumindest über 500.000 Nächtigungen oder über ein Budget von mindestens 800.000 Euro verfügen. Alle neuen Regionen erreichen dies. Die Stadtgemeinde Feldkirchen hat im Durchschnitt der letzten drei Kalenderjahren 107.215 Nächtigungen aufgewiesen.

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