Vierbergelauf
Vier Berge und ein Halleluja

Angeführt von den Kreuzträgern zieht der Wanderpilgerstrom beim Vierbergelauf bis zum Lorenziberg. Die Messen können heuer nicht stattfinden, 
die Kirchen bleiben aber für persönliche Einkehr und Gebet der Pilger geöffnet.
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  • Angeführt von den Kreuzträgern zieht der Wanderpilgerstrom beim Vierbergelauf bis zum Lorenziberg. Die Messen können heuer nicht stattfinden,
    die Kirchen bleiben aber für persönliche Einkehr und Gebet der Pilger geöffnet.
  • Foto: Privat
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Jedes Jahr am zweiten Freitag nach Ostern begeben sich tausende Pilger auf den traditionellen Vierbergelauf.

BEZRIK FELDKIRCHEN. Ein Pilgermarsch über rund 52 Kilometer, beginnend um Mitternacht, über vier Gipfel hinweg, bei Wind und Wetter, das ist der Vierbergelauf. Auch die Feldkirchnerin Renate Dielacher hat schon etliche Male teilgenommen. Der diesjährige Vierbergelauf wird ohne Messen und Andachten stattfinden.

Rund 15 Stunden Marsch

Am „Dreinagelfreitag“ (benannt nach den drei Nägeln, mit denen Jesus ans Kreuz genagelt wurde), begeben sich tausende Pilger auf den traditionellen Vierbergelauf, der heuer am 15. und am 16. April stattfinden soll. Immer zum Neumond werden dabei die vier heiligen Keltenberge, der Magdalensberg, der Ulrichsberg, der Veitsberg und der Lorenziberg, erwandert. Diese Kultwanderung vollzieht den Sonnenlauf symbolisch nach und spiegelt die Jahreszeiten wider.

Wetterfeste Teilnehmer

"Wenn es auch sehr anstrengend ist, der Vierbergelauf ist ein besonderes Erlebnis, egal bei welcher Witterung. Nach der Teilnahme an der Mitternachtsmesse am Magdalensberg bricht man ins Tal auf, das Glantal wird überquert und in den frühen Morgenstunden wird der Ulrichsberg erklommen", berichtet Renate Dielacher und fährt fort, "der Weg führt dann weiter nach Karnburg. Hier empfangen die Pilger-Wanderer bei Sonnenaufgang den Segen im Rahmen der Bischofsmesse."

Ausblick und Segen als Lohn

Mit der Energie des neuen Tages ist man als Vierbergler gestärkt für den Weg nach Zweikirchen und über den Glantalboden. "Etwas beschwerlich empfindet man den Anstieg nach Limberg und in weiterer Folge auf den Veitsberg. Dies ist sicher die herausforderndste Etappe. Doch der Ausblick lässt dann die Anstrengung sogleich wieder vergessen. Die nächste Etappe zum Lorenziberg ist ein abwechslungsreiches Auf und Ab durch Wälder und Wiesen und die Orte Grades und Sörg. Eine kurze Rast und eine Stärkung am Lorenziberg sowie der abschließende Segen entschädigen für die Anstrengung und der Abstieg fällt schon wieder leicht, denn das Ziel rückt näher", schließt Dielacher.

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