Vier Elefanten am Start

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Die Tierärztin Eva Natmeßnig steht an der EU-Außengrenze in Schwechat.

Von PETER KOWAL

Eva Natmeßnig aus Himmelberg ist mit Josef Kristof aus St. Jakob im Rosental eine von zwei Kärntner Grenztierärzten im Bundesministerium für Gesundheit. Ihre Dienststelle ist der Flughafen Schwechat. „Schwechat hat mit Linz die einzigen Veterinär-grenzkontrollen in Österreich“, erklärt Natmeßnig.

Vier Elefanten an der Grenze
Natmeßnig ist seit 1991 Grenztierärztin des Bundesministeriums für Gesundheit. Den Dienst hatte die gebürtige Klagenfurterin am Brenner in Tirol. „Da hatte ich bereits zu Beginn meiner Karriere ein Erlebnis mit vier Elefanten. Ich wusste nicht, wie die abzufertigen sind. Erst nach zahlreichen Telefonaten wurde mir mitgeteilt, dass Elefanten nicht grenztierärztlich abzufertigen sind. Heute schaut das in der EU schon anders aus“, erklärt Natmeßnig. Vom Brenner wurde die Tierärztin dann nach Thörl Maglern versetzt und nach dem EU-Beitritt an den Karawankentunnel.

Geparden im Gepäck
Dort hatte sie weitere Erlebnisse mit exotischen Tieren. „Damals hatten wir einen Slowenen, der ständig mit einem Geparden im Käfig zwischen Slowenien und der Schweiz gependelt ist“, erzählt Natmeßnig. Dann kam Slowenien in die EU und weiter ging die berufliche Reise für Natmeßnig nach Feldkirch an die Liechtensteiner Grenze.
Hier ergab sich ein Grenzabkommen mit der EU, Schweiz und Liechtenstein. Also wurde die Kärntnerin nach Schwechat versetzt. „Da mache ich seitdem Dienst und oft Bekanntschaft mit Jagdfalken, die aus den Emiraten einreisen“, sagt Natmeßnig. Am Job liebt Natmeßnig: „Die Herausforderung und das Neue, das täglich auf mich zukommt.“

Melkerin von 20 Kühen
In ihrer Freizeit ist die Tierärztin oft als Melkerin im Stall anzutreffen. „20 Kühe sind zum Melken und wir haben auch noch 30 Pferde im Stall stehen“, erzählt Natmeßnig. Zudem ist die Tierärztin auch noch staatlich geprüfte Reittrainerin. Immerhin sitzt sie seit dem zehnten Lebensjahr auf den Rücken der Pferde.
In der wenigen Freizeit widmet sich die zweifache Mutter auch der Gartengestaltung und Pflege von unzähligen Buchsbäumen in ihrem Garten.

Autor:

Peter Kowal aus Feldkirchen

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