Facharbeitermangel
Vom Facharbeiter- zum Arbeitermangel

Gut ausgebildete Arbeitskräfte sind schwer zu finden, bedauert Unternehmer Andre Amtmann.
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  • Gut ausgebildete Arbeitskräfte sind schwer zu finden, bedauert Unternehmer Andre Amtmann.
  • Foto: Sissi Furgler
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Trotz der hohen Arbeitslosenrate finden viele Betriebe keine Mitarbeiter. Die WOCHE hat nachgefragt.

FELDKIRCHEN. Vom Facharbeiter- zum Arbeitermangel bewegt sich der Trend derzeit im Bezirk. Unternehmer berichten.

Tendenz in falsche Richtung

Andre Amtmann vom Küchen- und Wohnstudio Amtmann mit Standort in Himmelberg ist schon längere Zeit auf der Suche nach Montagetischlern und findet aber niemanden. "Das Problem in unserer Branche ist grundlegend. Es kommen einfach zu wenig Tischler nach. Das heißt es entscheiden sich immer weniger Junge dafür eine Tischlerlehre zu beginnen", unterstreicht Amtmann. "Das Resultat ist, dass wir uns einfach sehr schwer tun qualifizierte Mitarbeiter zu finden", informiert auch Michael Regenfelder, der seinen Betrieb seit fast zwei Jahrzehnten erfolgreich führt.

Es kommt nichts nach

"Ich könnte viel mehr Aufträge annehmen, aber es mangelt an Facharbeitern, angelernten Facharbeitern und auch an Arbeitswilligen", erläutert Michael Regenfelder von der Putzerfirma REG-Bau aus St. Urban und berichtet weiter, "ob es Zimmerer, Installateure oder Elektriker sind, man findet heute niemanden, keine Hilfsarbeiter und schon gar keine Facharbeiter. Nachdem der Altersschnitt in der Branche aktuell recht hoch ist, wird die Situation mit der Pensionierungswelle in rund zehn Jahren sich noch einmal verschärfen. Und da kommt dann wohl auch nichts mehr nach. Dabei könnten wir in der Putzerbranche, in der der Beruf direkt beim Arbeiten erlernt werden kann, das Problem noch vergleichsweise einfach lösen", weiß Michael Regenfelder.

Verzweifelt gesucht

Bei Baumpflege Matzer aus Feldkirchen sucht man seit über einem Jahr einen Gärtner beziehungsweise einen Gartenfacharbeiter und seit Anfang des Jahres auch Baumpfleger. "Inseriert haben wir übers AMS und jetzt im Frühjahr auch in Wochen- bzw. Tageszeitungen, leider ohne Erfolg", bedauert Chef Willi Matzer und fährt fort, "zusätzlich versuchen wir über Facebook und Instagram Leute zu erreichen. Es meldet sich aber niemand. Wir überlegen schon, in Deutschland oder England nach Baumpflegern zu suchen". Baumpflege Matzer-Geschäftsführer Marco Gratzer ergänzt: "Wir waren schon gezwungen Kunden abzusagen."

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