Weihnachten mit Herz

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Heiliger Abend in der Diakonie Waiern. 439 Mitarbeiter betreuen rund 800 Klienten, Patienten und Bewohner. Die WOCHE fragte nach, wie das
Weihnachtsfest gefeiert wird.

Trotz der vielen Bewohner, Patienten und Klienten versucht man in der Diakonie Waiern dem Weihnachtsfest einen familiären Rahmen zu geben. Zum Betrieb gehören vier Kindergärten, fünf Jugendwohlfahrtstätten (Wohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche), zwei Altenwohnheime, eine Behinderten-Werkstätte, eine Ausbildungsstätte, eine Schule für Sozialberufe, das Krankenhaus und die Zentralküche.

Vier Gottesdienste

„Zu Weihnachten sind über 50 Prozent der Behinderten zu Hause. Für den Rest machen wir am Heiligen Abend eine Mette in der Pfarrkirche und anschließend gibt es die Bescherung in den einzelnen Gruppen“, erklärt Diakon Franz Fröschl, der an diesem Tag insgesamt vier Gottesdienste lesen wird.
Diplompfleger Harald Bitai (33) ist eine der Personen, die am Heiligen Abend Dienst versehen werden. „Ich habe noch keine eigenen Kinder, deshalb mache ich an diesem Tag gerne Dienst. Auch meine Lebensgefährtin Claudia ist Krankenschwester und wird Dienst haben. Weihnachten im Krankenhaus hat ein eigenes Flair. Es ist schön mit den Patienten feiern zu dürfen, man bekommt sehr viel Dank zurück“, erzählt der engagierte Pfleger.

Alleine und einsam

Laut dem Pflegedienstleiter Marko Buttazoni gibt es zu Weihnachten zweierlei Gruppen von Menschen. „Die eine Gruppe muss ins Krankenhaus, um verarztet zu werden und eine andere will zu Weihnachten unbedingt im Krankenhaus sein. Denn hier fühlen sie sich wohl, da werden sie umsorgt. Zu Hause wären sie alleine und einsam“, schildert Buttazoni.

Mehr Zeit für Patienten

Doch gibt es zu den Feiertagen trotzdem weniger Patienten in den Häusern. „Für die Diensteinteilung sind die Feiertage ganz normale Arbeitstage. Das Personal hat zu Weihnachten mehr Zeit, um sich um die Patienten kümmern zu können“, so Buttazoni.
Hochbetrieb herrscht in der Zentralküche. Küchenleiter Karl Trasischker und seine 33 Mitarbeiter versorgen sämtliche Diakonie-Betriebe in Kärnten mit Essen. Rund 1.300 Essensportionen werden täglich produziert. „Heuer haben wir zum Beispiel 140 kg Kekse gebacken. Insgesamt waren es 18 Sorten“, erzählt der Küchenchef. Gearbeitet wird 365 Tage im Jahr. Das Festessen am Heiligen Abend steht bereits fest.

Weihnachtskarpfen

„Als Hauptfestessen wird es gedämpftes Karpfenfilet mit Petersilienkartoffeln und Dillsoße und als Nachspeise Kekse geben. Natürlich gibt es zusätzlich verschiedene Gerichte für Diabetiker usw.“, erklärt Trasischker. Am Christtag steht eine gespickte Putenbrust mit Kartoffelkroketten und Apfelrotkraut auf dem Speiseplan.
Am Heiligen Abend gibt es um 13 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle für alle die Christmette.

Von Peter Kowal

Autor:

Peter Kowal aus Feldkirchen

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