Wiedereinführung der Studiengebühren wieder auf der Tagesordnung

Studiengebühren in Verbindung mit einem Bildungskonto könnten die Qualität des österreichischen Hochschulwesens sicherlich steigern. Die Devise muss lauten Klasse statt Masse!
  • Studiengebühren in Verbindung mit einem Bildungskonto könnten die Qualität des österreichischen Hochschulwesens sicherlich steigern. Die Devise muss lauten Klasse statt Masse!
  • hochgeladen von Christian Jäger

Ich gebe dem ÖH-Vorsitz recht, wenn er sich verärgert über die neu aufkeimende Diskussion zur Wiedereinführung von Studiengebühren zeigt. ”Die Regierungsparteien müssen endlich mit den dilettantischen Schnellschüssen in der Hochschulpolitik aufhören und ernsthaft an langfristigen Konzepten arbeiten!”, so Wallerberger in einer OTS Aussendung von heute.

Auch dem Hinweis auf die sinkende Zahl der Studienanfänger, welche Österreich hinter den OECD Durchschnitt fallen lässt, ist nichts entgegenzusetzen.

Bis auf eine Sache. Was nützen uns steigende Studentenzahlen, wenn durch die jetzige Kapazität der Universitäten in diesem Land, höhere Studierendenzahlen eindeutig zu Qualitätsverlusten in der Lehre führen?

Die sozialistischen Forderungen im Bezug Studium für alle, haben sich doch mittlerweile als überholt und nicht durchführbar erwiesen. Für dieses Land sollte es die wichtigste Maxime sein, allen Jugendlichen, welche das geistige Potential und den Willen mitbringen ein Studium in einer angemessenen Frist zu Ende zu bringen, die Chance auf einen Studienplatz zu geben.

Daher würde ich folgendes vorschlagen: Einführung von lehrveranstaltungsabhängigen Studiengebühren. Die jeweilige Universität erhebt pro im Semester belegter Lehrveranstaltung eine Gebühr. Denn wer zahlt geht auch hin. Für alle österreichischen Studierenden werden die Gebühren über ein schon bei Geburt anzulegendes Bildungskonto abgemildert. Dieses sich am norwegischen Bildungskonto angelehntes System erreicht, das jeder Österreicher nach Beendigung seiner Pflichtschulzeit von dem dort angesparten Kapital lebenslang die Möglichkeit hat, sich weiter- oder fortzubilden. Seinen Interessen, Neigungen und Potentialen entsprechend.

Mir ist es lieber, kleinere Universitäten zu besitzen, welche an Qualität der Ausbildung an der Spitze der OECD liegen, als durch Massenabfertigung zwar hohe Studentenzahlen zu haben, aber an der Qualität der Abgänger zweifeln lassen.

Christian Jäger

Autor:

Christian Jäger aus Villach

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