WOCHE-Hilfsdorf Bandarawatta auf Sri Lanka

WOCHE-Redakteur Peter Kowal besuchte das WOCHE-Hilfsdorf "Bandarawatta" auf Sri Lanka

Nach mehr als sechs Jahren nach der feierlichen Eröffnung des WOCHE-Hilfsdorfes “Bandarawatta” in Payagala (rund 50 Kilometer südlich von Colombo) besuchte WOCHE-Redakteur Peter Kowal die Bewohner des Hilfsdorfes. Die rund 100 Bewohner waren allesamt von der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 massiv betroffen. Damals organisierte die WOCHE (die Idee stammte von Chefredakteur Uwe Sommersguter) mit den Organisatoren Peter Kowal und Sonja Godlewicz sowie Anura de Silva und Projektleiter Robert Rogner sen. in kürzester Zeit die Errichtung des WOCHE-Dorfes. Das Grundstück wurde von der Regierung zur Verfügung gestellt. Rund 170.000 Euro wurden in 20 Häuser und einem Kindergarten mit Hilfe zahlreicher Spenden investiert.

Schöne Vorgärten
Die Anlage mit den 20 Häusern macht einen sauberen und gepflegten Eindruck. Die Häuser wurden von den Bewohnern bereits zum Teil neu gestrichen. Zahlreiche kleine Vorgärten mit Blumen, Bananen- und Papayabäumen sowie Brunnen vermitteln einen dörflichen Charakter. Drei Häuser stehen im Moment leer. Zahlreiche Singalesen arbeiten auswärst und kommen nur an den Wochenenden in das Dorf. Peter Kowal besuchte wieder einmal die Bewohner der Häuser “Lionsclub Bleiburg”, “Kärntner Kindergärten”, ‘”Raiffeisen Landesbank Kärnten“, “Kärntner Schulen”, “Land Kärnten”, “Robert Rogner sen.”, “Riegler & Zechmeister usw.

Offenes Bein
Die Familie von Christi Nihal Hembathantrige (52), der mit seinen fünf Kindern im Haus “Godlewicz” lebt, hat schwer zu kämpfen. Die Mutter der Kinder ist kurz nach dem Tsunami an den Verletzungen der Todeswelle verstorben. Vater Nihal hat zwei offene Beine davongetragen, die in Folge von Bakterien verseucht wurden. Ein Bein ist noch immer dick angeschwollen und noch immer nicht verheilt. Zeit für das Krankenhaus hat Hembathantrige keine, da er für den Unterhalt seiner Kinder aufkommen muss.

Warten auf Geld
Leidend ist auch Shirani de Silva, sie ist herzkrank und lebt im “WOCHE-Leser”-Haus. Die Christin wohnt mit ihrer 76-jährigen Mutter im Haus und muss von ihrem Sohn, der längst auswärts wohnt und arbeitet, unterstützt werden. Doch er hat auch großes Pech. Drei Jahre arbeitete er für einen amerikanischen Unternehmer in Dubai. Ebenso lange wartet der Singalese auf seinen Lohn. Der Firmenchef wurde per Gerichtsbeschluss auffordert seinen Arbeitern den Lohn auszubezahlen. Nun heißt es für den jungen Mann warten. Doch die Zeit drängt, denn er will am 17. Mai seine Braut heiraten. Doch ohne Geld wird daraus wohl nichts.

Spenden erhalten
Acht Familien erhielten aus dem “Lachen trocknet Tränen”-Erlös je 4.000 Rupies (rund 30 Euro) von Peter Kowal als Soforthilfe ausbezahlt. Mehr ist nicht möglich. Denn nach der Fertigstellung der 20 Häuser galt die Devise: "Hilfe zur Selbsthilfe".

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