Auf der Suche nach dem "Tarock-König"

Das Veranstaltungs-Team hat die Karten schon bereitgelegt und freut sich auf einen spannenden Tarock-Cup
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BEZIRK. Es ist wieder so weit. Die Auftaktveranstaltung zum 2. Kärntner Nockfleisch-Tarock-Cup wird am 21. Jänner in Glanegg ausgetragen. In vier Turnieren, eines davon kann als Streichresultat verwendet werden, wird der Tarockkönig ermittelt. "Es gibt jeweils einen Tagessieger", erklärt August Prieß, Mitorganisator des Turniers und selbst leidenschaftlicher Tarockspieler. "Zum Abschluss wird der Gesamtsieger oder auch eine Siegerin, immerhin ist ein Fünftel der Teilnehmer weiblich, gekürt."

Geist ist gefordert

Rund 100 Tarockbegeisterte aus ganz Kärnten (jung und alt, von 20 bis 90) beleben dieses Turnier und gönnen sich ein paar schöne und spannende Kartenstunden. "Wir bemerken, dass das Interesse an diesem fazinierenden Kartenspiel wieder steigt", sagt Prieß. "Natürlich erfordert es viel Zeit und Geduld, ehe man von sich behaupten kann das Spiel zu beherrschen. Aber es lohnt sich!" Denn dieses Kartenspiel erfordert nicht nur hohe Konzentration und ständiges Mitdenken, sondern auch soziale Kompetenz. "Es geht darum Situationen schnell zu erfassen, ebenso schnell zu reagieren und mit seinem Mitspieler eine Ebene zu finden."
Unterschiedliche Leute und Charaktere würden in diesem spannenden Spiel um Punkte und den Sieg kämpfen.

Viele Preise

Obwohl Geselligkeit und Freude im Vordergrund stehen, erwartet die Gewinner – jeweils die Tagessieger sowie den Gesamtsieger – nebst vielen Sachpreisen auch ein schöner Geldpreis, gesponsert von Nockfleisch-Chef Robert Maierbrugger. "Ich bin selbst Tarock Spieler und für mich gehört das Spiel zu unserem Kulturgut, das erhalten und weitergegeben werden soll", bricht Maierbrugger eine Lanze für Tarock. Schon im Vorjahr hätte man nicht mit diesem Teilnehmerandrang gerechnet. "Wir hatten Spieler aus mehr als 20 Gemeinden und immer mehr junge Leute wollen wieder tarockieren lernen."

Termine

Mehrzwecksaal Glanegg: Samstag, 21. Jänner
Gasthof Sonnwirt, Waggendorf: Samstag, 18. Februar
Bauernstube Schwarz, Hochrindl: Samstag, 18. März
Nockstadl, Ebene Reichenau: Samstag, 1. April
Beginn: jeweils um 9:30 Uhr.

Zur Geschichte

Tarock ist die Bezeichnung für eine große Familie von Kartenspielen, die in vielen Ländern Europas gespielt werden. Die Urform des Tarock entstand um 1425 zur Zeit der Frührenaissance in der Po-Ebene, es gehört damit zu den ältesten tradierten Kartenspielen der Welt.
In der ORF-Dokumentation "Tausend Jahre Babenberger in Österreich" aus dem Jahr 1976 wurde berichtet, dass die byzantinische Prinzessin Theodora das Tarockspiel nach Wien gebracht hat. Theodora war die zweite Ehefrau des ersten österreichischen Herzogs Heinrich II. Das Spiel kommt ursprünglich aus dem antiken Ägypten und soll den Weg nach Byzanz (heutiges Istanbul) gefunden haben. Die Nummerierung der Tarockkarten mit römischen Zahlen und orientalischen Motiven beim XIX oder beim XXI (Mond) unterstützen diese Theorie.

Das Veranstaltungs-Team hat die Karten schon bereitgelegt und freut sich auf einen spannenden Tarock-Cup
Teilnehmer aus 20 Gemeinden treffen sich beim Tarock-Cup
Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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