Eine neue Juristin für Feldkirchen

In Feldkirchen werden die Weichen für die Zeit nach der Pensionierung von Stadtamtsdirektor Hans Sampl gestellt.

Von PETER KOWAL

Im Herbst verabschiedet sich der Stadtamtsdirektor von Feldkirchen, Hans Sampl, in den Ruhestand. Im Gemeindeamt ist man für die Zeit danach gerüstet. „Im Sinne einer vorausschauenden und zeitgerechten Personalplanung wurde unter Mitwirkung einer externen Beratung ein Objektivierungsverfahren durchgeführt und die dabei erstgereihte Bewerberin als Juristin aufgenommen“, so lautet die offizielle Darstellung der Nachfolge.
Einstimmig im Gemeinderat wurde dann die Anstellung der Erstgereihten beschlossen. Es handelt sich dabei um die Rechtsanwältin Silvia Schwarz. „Unsere Fraktion hat der Anstellung zugestimmt, weil Frau Schwarz sachlich wirklich gut beschlagen ist. Jedoch ist die Optik nicht glücklich, da ihr Ehemann Norbert Schwarz Geschäftsführer des Wasserverbandes ist und damit etwas zu viel Familie in die Gemeinde kommt. Denn der Wasserverband gehört zu 90 Prozent der Stadtgemeinde Feldkirchen“, erklärt FPK-Vizebürgermeister Robert Schurian.

Die Chancen sind gut

Zu den Chancen der Juristin auf den Stadtamtsdirektorposten gab es aus dem Bürgermeisterbüro lediglich folgende Stellungnahme: „Sofern der amtierende Stadtamtsdirektor nach Erreichen seines gesetzlichen Pensionsantrittsalters in den Ruhestand tritt, fällt es in die Zuständigkeit des Bürgermeisters einen Nachfolger zu bestellen. Gesetzliche Voraussetzung dafür ist der Abschluss eines rechtswissenschaftlichen Studiums oder des Fachhochschul-Studienganges ,Public Management‘ oder eines vergleichbaren dieser Verwendung entsprechenden Universitäts- oder Fachhochschulstudiums.“ Voraussetzungen, die die Rechtsanwältin locker erfüllt.
Alles in Ordnung signalisiert VP-Chef StR Martin Treffner. „Die Juristin war mit Abstand die Beste und somit Erstgereihte. Sie wird im Herbst ihre Arbeit aufnehmen und eine Probezeit absolvieren. Dann wird sich erst zeigen, ob die Gemeinde und sie selbst den Weg gemeinsam beschreiten wollen“, so Treffner. Rechtsanwältin Silvia Schwarz wollte zu ihrer Anstellung selbst keinen Kommentar abgeben.

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