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SPÖ-Kärnten LAbg. Jakob Strauß: Ortstafellösung ist Ergebnis gemeinschaftlicher Anstrengungen und keine one-man-show eines Politikers.

SPÖ-LAbg. Jakob Strauß: "Dörfler täte gut daran, die Auszeichnung von Bundespräsident Heinz Fischer stellvertretend für alle jene entgegen zu nehmen, die gemeinsschaftlich an der Ortstafellösung mitgearbeitet haben."
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Befremdlich mutet für den stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPÖ-Kärnten und Bürgermeister von Sittersdorf/Zitara vas, LAbg. Jakob Strauss, die Vereinnahmung des erzielten Ortstafelkompromisses durch Gerhard Dörfler an.

„Die nach jahrztenelangen Streitereien endlich erzielte Lösung hat viele Väter und ist nicht das Ergebnis einer one-man-show eines einzelnen Politikers“, macht Strauß deutlich. Auch wenn der Meinungsschwenk Dörflers, der leider auch durch seine Ortstafel-Verrückungsaktionen in der Vergangenheit in schlechter Erinnerung bleibt, durchaus wichtig und begrüßenswert sei: Es waren die Bürgermeister der entsprechenden Gemeinden, die ganz wesentlich zur Lösung beigetragen haben. Auch die Leistung und das Engagment von SPÖ-Chef LHStv. Peter Kaiser, der gemeinsam mit dem umsichtig agierenden Staatssekretär Josef Ostermayer, viel Fingerspitzengefühl bewiesen hat, dürften nicht unerwähnt bleiben. Ebenso der Einsatz und das Mitwirken der Konsensgruppe und der Slowenenvertreter.

„Insofern täte Dörfler gut daran, die Auszeichnung von Bundespräsident Heinz Fischer stellvertretend für alle jene entgegen zu nehmen, die gemeinsschaftlich an der Ortstafellösung mitgearbeitet haben. Der Versuch, sich jetzt nach der erzielten Lösung in überschwenglichem Eigenlob zu ergehen und sich selbst zu inszenieren, wäre für das friedliche Zusammenleben der Volksgruppen ein Rückschritt und würde einen unnotwendigen Schatten auf eine überaus erfreuliche, historische und Kärnten von einem Joch befreienden Lösung werfen“, so Strauß abschließend.

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