Junge Wirtschaft
Brigitte Truppe ist Bezirksvorsitzende der Jungen Wirtschaft

Brigitte Truppe ist seit 2005 als Unternehmerin selbstständig
  • Brigitte Truppe ist seit 2005 als Unternehmerin selbstständig
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  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

Brigitte Truppe ist die neue Bezirksvorsitzende der Jungen Wirtschaft. Sie spricht über Ziele und Ideen.

FELDKIRCHEN (fri). WOCHE: Welche Aufgaben hat man als Bezirksvorsitzende der Jungen Wirtschaft?
BRIGITTE TRUPPE: Die Aufgaben als Bezirksvorsitzende sind, die gemeinsamen Ideen des gesamten JW Team Feldkirchen umzusetzen. Ich möchte in Feldkirchen auch die jungen Unternehmer vernetzen und eine Gemeinschaft innerhalb der Unternehmer aufbauen. Ziel ist es Forderungen und Anliegen der Unternehmer der Politik und Öffentlichkeit zu präsentieren, bzw. auf die Probleme aufmerksam zu machen.

Welche Ideen haben Sie?
Ich will die Unternehmer animieren, dass diese mehr zusammenarbeiten, sich gegenseitig stärken und pushen. Es hat so viele erfolgreiche Formate schon gegeben, diese möchte ich wieder ins Leben rufen. Es soll aber auch informative Veranstaltungen mit Banken, Steuer- und Rechtsberatern geben. Themen, die die Jungunternehmer interessieren und von denen sie profitieren.

Welches Potenzial gibt es?
Unser Bezirk hat viel Potenzial, da wir viele unterschiedliche Unternehmen in der Region haben. Teilweise kennen sich Unternehmer untereinander gar nicht. Ziel ist es, die Unternehmer miteinander bekannt zu machen und die Zusammenarbeit zu stärken. Wir müssen Kräfte bündeln.

Wie kann man sich positionieren?

Jede Stadt bzw. Region hat ihr Alleinstellungsmerkmal. Dieses muss man hervorheben und pushen. Feldkirchen lebt von Kultur, der Nähe zu den Seen und Bergen, den diversen Veranstaltungen. Unsere Stadt muss ihre Alleinstellungsmerkmale besser vermarkten und darauf aufbauen. Feldkirchen ist für mich meine Heimat und ich lebe sehr gerne hier. Dennoch muss man als Bezirk darauf achten, dass die Infrastruktur für unsere Jugend gegeben ist. Leider kehren viele Studenten nach ihrer Studienzeit nicht zurück.

Welche Anreize gibt es für junge Menschen sich selbstständig zu machen?
Es gibt viele Gründe bzw. Anreize, die für die Selbständigkeit sprechen. Für mich einer der wichtigsten Gründe ist die Begeisterung für etwas Eigenes.
Unabhängig davon, ob man eine Dienstleistung auf den Markt bringt, ob man ein neues Produkt entwickelt oder ob man einer Franchiseidee folgt, hat man die Chance, sich mit allen Träumen und Wünschen sich selbst zu verwirklichen.
Zeitliche Flexibilität gibt einem Unternehmer auch mehr Individualität. Man kann arbeiten wann und wo man will! Letztlich sprechen viele Gründe für die Selbstständigkeit. Solange man mit Begeisterung und Leidenschaft bei der Sache ist, wird man auch die schwierigen Seiten des Unternehmertums bewältigen. Die Wirtschaftskammer und das Gründerservice stehen den Jungunternehmern mit Rat und relevanten Informationen rund um das Gründen bestens zur Seite.

Welche Erfahrung haben Sie als Unternehmerin gemacht?
Sehr sehr viele und wie heißt es so schön: „Learning by doing“. Ich hatte 2005 einfach die Idee von der perfekten Agentur und dieser bin ich nachgegangen und das ohne perfekten Businessplan. Es war eher mein Bauchgefühl, dass mich damals antrieb und die Anfrage meines ersten Kunden. Am Anfang des Unternehmertums ist man sehr beschäftigt, seinen Betrieb. bzw. Marke aufzubauen. Durch die Routine und die Jahre kommt dann eine gewisse Gelassenheit, aber trotzdem ist es ganz wichtig die richtigen Berater um sich zu haben.

Würden Sie den Weg wieder gehen?
Ja, ganz sicher. Bis heute habe ich keinen Tag bereut. Ich schätze meine Unabhängigkeit. Meine Eltern haben es mir vorgelebt und das hat mich geprägt. Wie im Leben gibt es schöne und weniger schöne Zeiten. Wichtig ist, das man das Ziel nie verliert und mit Leidenschaft dem gewählten Beruf nachgeht.
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Zur Person
Alter 38, Mutter von Gloria Sophie, 10 Jahre,
Hauptschule 3 in Feldkirchen, HBLA in Klagenfurt, Studium an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt Publizistik und Kommunikationswissenschaften, danach Marketingassistentin bei Infineon Technologies in Klagenfurt im Bereich IT OS, seit 2005 selbstständig mit der Agentur Perfect.
Von Anfang an in Kitzbühel beim Hahnenkamm mit der Agentur vertreten. Spezialisiert auf B2B Events, Kongresse, Messeauftritte und Interior-Gestaltung sowie die Ausrichtung von Hochzeiten in Italien, Kroatien und Österreich.
Derzeit 3 Angestellte in der Agentur. Die Agentur beschäftigt in der Hochsaison rund 100 Mitarbeiter.

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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