Meilenstein für Energiewende

Im Dezember wird das Heizwerk der Kelag Wärme den Betrieb aufnehmen. Errichtet wird es unweit der „Villacher Saubermacher“
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  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Bereits 85 Fernwärme-Netze betreibt die Kelag Wärme; sie ist damit außerhalb Wiens der größte Fernwärme-Anbieter Österreichs. Kelag-Vorstand Harald Kogler zeichnet – mit Günther Stückler – als Geschäftsführer der Kelag Wärme für den Ausbau dieses Kelag-Geschäftsfeldes verantwortlich. Die Kelag Wärme ist eine 100-%-Tochter der Kelag.

Biomasse-Werk in Villach
Im Dezember geht Kärntens größtes Biomasse-Heizwerk in Villach in Betrieb. Für Kogler ein „Meilenstein, der mit der eigenen Mannschaft geplant und umgesetzt wurde“.
Die Leistung des Werkes beträgt 2x8 Megawatt – größter Kunde wird der bedeutende Mikrochipproduzent Infineon sein. Das Werk sei, so Kogler, ein Beitrag der Kelag, Villach als energieefiziente „e5“-Gemeinde zu positionieren.
Kostenpunkt des Werkes: sieben Millionen Euro. Geheizt wird ausschließlich mit Biomasse. Kogler: „Es ist ein Heizwerk, das nur Wärme und keinen Strom produziert.“

Projekte in drei Städten
Kogler ortet weiteres Potenzial für Biomasse-Heizwerke in mehreren Kärntner Bezirksstädten. Konkrete Gespräche bzw. Projekte gebe es in Wolfsberg, Spittal und Feldkirchen. In allen drei Städten soll gemeinsam mit den Gemeinden Biomasse die fossilen Energieträger ablösen. Neue Biomasse-Heizwerke werden auch in Slowenien gebaut, wo die Kelag Wärme eine eigene Tochtergesellschaft betreibt.

Zur Sache:
Der fossile Anteil im Energiemix der Kelag-Wärme ist derzeit noch leicht im Überhang: Rund 45 Prozent der Energie stammt aus Biowärme bzw.
industrieller Abwärme.
Das Ziel lautet, den Anteil der Biomasse auf 70 Prozent bis 2020 auszubauen. Rund 200 Mitarbeiter hat die Kelag Wärme in ganz Österreich, 1.000 Heizzentralen liefern Energie.
Biomasse gibt es in Österreich ausreichend. Das Villacher Heizwerk wird mit Hackschnitzel befeuert. Rund 100.000 Schüttraummeter Biomasse werden benötigt.

Autor: Uwe Sommersguter

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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