Sparkasse: Neo-Kapitäne in „gutem Fahrwasser“

Guter Wind: Gabriele Semmelrock-Werzer und Siegfried Huber sind die neuen Kapitäne am Steuerrad der Kärntner Sparkasse
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  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Mit einem guten Ergebnis für das Jahr 2011 startet der Neo-Vorstand der Kärntner Sparkasse in seine neue Ära: Mit einem Betriebsergebnis von 38,8 Millionen Euro wurden die Vorjahre (2010 33,7 Mio., 2009 24,5) übertroffen – und das, obwohl in Slowenien ein leichtes Minus (800.000 Euro) und in Italien ein gröberer Fehlbetrag von 8 Millionen Euro zu verzeichnen waren.
Aus dem Italien-Geschäft hat sich die Kärntner Bank mittlerweile gänzlich zurückgezogen. Slowenien jedoch steht nicht zur Disposition, ließ der Vorstand bei der Bilanzpräsentation am Freitag verlautbaren: „Das ist neben Kärnten unser Kernmarkt“, betonten Gabriele Semmelrock-Werzer und Siegfried Huber unisono.

Deutlich positiv sind weiterhin die Eigenkapital-Kennzahlen: Die gesetzlich notwendige Erfordernis von aktuell 4 Prozent Kernkapitalquote wird mit 13,3 Prozent deutlich übertroffen, detto die Eigenmittelquote. Die Sparkasse verfügt über ein stattliches Eigenkapital von 280 Millionen Euro.
Bedingt durch die Veränderungen in Italien und einem spürbaren Rückzug aus Wertpapieren sanken die Kundeneinlagen um rund vier Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, während die Ausleihungen um 34 Millionen Euro auf 3,8 Mrd. Euro gestiegen sind.
209.000 Kunden zählt die Sparkasse in Kärnten und Slowenien. In Summe hat sich die Bilanzsumme der Sparkasse im Jahr 2011 leicht um 1,2 Prozent (56 Millionen Euro) auf 4,7 Milliarden Euro reduziert – das sei „gewollt“, wie Semmelrock-Werzer sagte. Sie ist jedenfalls zufrieden: „Wir haben uns 2011 strategisch richtig aufgestellt.“
Auf der Kommerzseite seien die Geschäftskunden weiterhin zurückhaltend, analysiert die Vorständin, doch die Stimmung im Land sei schlechter als das reale Geschäft: „Die Auftragsbücher sind weiter voll.“
Siegfried Huber betonte, dass man sich in Bezug auf die eingegangenen Risken in einem „vernünftigen Fahrwasser“ befinde und alle faulen Kredite bereits zur Gänze wertberichtigt oder abgedeckt seien.

Zur Sache:
Die Zinsen blieben weiterhin auf einem historisch niedrigen Stand, meinten beide Vorstände, wenngleich 2012 mit keinen Zissenkungen zu rechnen sei. Des einen (Kreditnehmer) Freud, des anderen (Sparer) Leid: Angesichts der Inflation – die im Zuge der wirtschaftlichen Erholung sogar noch steigen könnte – bliebe jedoch Sparern real kein Wertzuwachs.

Autor: Uwe Sommersguter

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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