Nockholz
Sportler sind Nockholz-Werbeträger

Im Sägewerk Seebacher wird Holz aus der Region geschnitten. Fichte, Lärche und Zirbe höchster Qualität werden zu "Nockholz".
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  • Im Sägewerk Seebacher wird Holz aus der Region geschnitten. Fichte, Lärche und Zirbe höchster Qualität werden zu "Nockholz".
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Im Rahmen einer Bezirkstour waren Gunter Brandstätter und Kerstin Kraxner von Kärnten Mitte sowie Nockstraßen-Obmann Günter Sonnleitner auch im Sägewerk Seebacher zu Gast.

GNESAU. Im Rahmen einer Bezirkstour waren Gunter Brandstätter und Kerstin Kraxner von Kärnten Mitte sowie Nockstraßen-Obmann Günter Sonnleitner auch im Sägewerk Seebacher zu Gast.
Über 100.000 Hektar groß ist die Fläche, von welcher der Rohstoff mit dem "Nockholz" kommt. Länderübergreifend – Kärnten, Salzburg und Steiermark – wachsen hier Fichten, Lärchen und Zirben, die nach der Ernte sofort ins Sägewerk Seebacher nach Gnesau gebracht und dort weiterverarbeitet werden.

[marker]Holz ist Familientradition[/marker]
"Wir sind mit zehn Mitarbeitern und einer Schnittleistung von rund 15.000 Festmeter pro Jahr ein kleiner Betrieb. Können aber aufgrund unserer Ausrichtung –  hochwertiges Holz aus einer Region von über 1.000 Meter Seehöhe – das Qualitätssegment gut beliefern", sagt Sägewerks-Inhaber Alfred Seebacher. Der Betrieb wird schon in dritter Generation geführt und mit Sohn Thomas steht bereits der Nachfolger in den Startlöchern. 

Neuer Auftritt

Er ist es auch, der gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft "Nockholz" die Weichen für die Zukunft neu stellen will. "Mit dem Holz aus der Region haben wir einen Rohstoff von unschätzbarem Wert, der direkt vor unserer Haustüre wächst. Nun wollen wir werbetechnisch das Hauptaugenmerk verstärkt auf Produkte und Menschen legen", sagt Juniorchef Thomas Seebacher. "Es geht nicht nur um Holzproduktion, Ernte und Sägeindustrie, sondern auch um Handwerker, die Holz veredeln oder in Gebäude integrieren, sowie um Tourismusbetriebe, die mit Holz eine gemütliche Atmosphäre für ihre Gäste schaffen." 
Um diese Botschaft gut nach außen transportieren zu können, war man auf der Suche nach sportlich ambitionierten Menschen. Dabei ist man in der Region fündig geworden. "Wir haben mit den Snowboardern Alexander Payer und Sabine Schöffmann zwei aktive Sportler gefunden, die künftig mit dem ,Nockholz‘-Logo ihre öffentlichen Auftritte und Rennen absolvieren werden", so Thomas Seebacher. "Unsere Vereinbarung gilt für die nächsten zwei Saisonen – 2020/21 und 2021/22. In dieser Zeit wird es auch immer wieder Kurz-Videos unter dem Titel ,Making of‘ geben. Von der Holzernte über das Sägewerk bis hin zum Tischler oder Zimmerer und Kunsthandwerker wird alles zu sehen sein." Und damit "Nockholz" auch für die Snowboarder anderer Nationen zum Begriff wird, soll es bei den Europacup-Rennen, die im Jänner auf der Simonhöhe stattfinden, Holzpokale für die Sieger geben.

Jetzt Projekte planen

Beeindruckt von der Vielfalt des Angebots zeigten sich Kärnten-Mitte-Geschäftsführer Gunter Brandstätter und Leader-Managerin Kerstin Kraxner. "Wir sind mit ,Nockholz‘ über ein Leader-Projekt schon lange in Verbindung. Im Zuge unseres Besuchs in der Region wollen wir die Verantwortlichen darauf hinweisen, dass wir uns im nächsten Jahr in einer Übergangsphase zur neuen Förderperiode befinden. Daher ist es wichtig, rechtzeitig über neue Projekte nachzudenken, diese einzureichen, um die Förderungen erhalten zu können", erklärt Kraxner.

Qualität wird von Kunden geschätzt

Alfred Seebacher, der seit 1994 den Betrieb leitet, blickt für die Arge "Nockholz" durchaus zuversichtlich in die Zukunft. "Wir sehen, dass die Kunden durchaus Qualität suchen. Die Nachfrage nach heimischem Holz steigt", so Seebacher. "Wir haben durchaus noch Potenzial, den Lokalmarkt zu erweitern." Für ihn punktet "Nockholz" aber nicht nur wegen der hohen Qualität, sondern auch aufgrund der kurzen Transportwege und in Bezug auf die Wertschöpfung. "Unser Rundholz kommt aus der Region. Der Fichtenanteil ist mit 60 Prozent am höchsten, dann folgen 30 Prozent Lärche und rund zehn Prozent Zirbe. Während bei der Fichte mehr als 90 Prozent im Land bleiben, ist die Exportquote bei der Zirbe extrem hoch", so Seebacher. "Zirbenbetten haben – aufgrund der positiven Eigenschaften des Zirbenholzes – bereits in halb Europa den Siegeszug in die Schlafzimmer angetreten."

Natürliche Alternative

Für den Baustoff Holz bricht der Obmann der Kärntner Holzstraße Günter Sonnleiter erneut eine Lanze. "Holz ist eine nachwachsende und ökologisch erstklassige Alternative zu anderen Baumaterialien", betont Sonnleitner.

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