Rundum gesund
Unsere Haut ist ein Spiegelbild der Seele

Kosmetikerin Astrid Schneeweiß-Dahl rät bei der Wahl der geeigneten Sonnencreme auf tatsächliche Anforderungen zu achten
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Wer sich in seiner Haut wohl fühlt, strahlt Lebensfreude aus. Was man bei der Pflege beachten soll.

PATERGASSEN (fri). Hautpflege beginnt für Kosmetikerin Astrid Schneeweiß-Dahl bei der täglichen Reinigung. "Erst eine gut gereinigte Haut kann die entsprechenden Pflegeprodukte perfekt aufnehmen", ist die Expertin überzeugt.
"Viele Menschen vergessen, dass unsere Haut – speziell im Gesicht – täglich vielen Einflüssen und Reizen ausgesetzt ist. Diese lagern sich vielfach wie ein Mikrofilm ab und sorgen dafür, dass Nähr- und Pflegestoffe nicht in die Haut eindringen können."

Richtige Pflege wählen

Um die Haut, die ja als unser Aushängeschild dient, richtig versorgen zu können, muss das entsprechende Pflegeprodukt gefunden werden. "Mittels Hautanalyse, die ich kostenlos anbiete, kann der Typ eruiert werden", so Schneeweiß-Dahl. Sie ist überzeugt, dass es nie zu spät ist, um mit Hautpflege zu beginnen. "Nicht umsonst gibt es das geflügelte Wort: Sich in seiner Haut wohlfühlen!"

Vitamin D-Versorgung

Die Haut hat aber noch wesentlich mehr Faktoren, die zur Gesunderhaltung des Körpers beitragen. "Vitamin D wird beim Menschen zum größten Teil unter Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet", erklärt die Kosmetikerin. "Die Aufnahme über die Nahrung hat nur einen geringen Anteil an der Versorgung mit Vitamin D. Daher ist es wichtig, dass Sonnenlicht – das zugleich Fluch und Segen ist – auch tatsächlich an die Haut kommt." Schneeweiß-Dahl empfiehlt daher auf den Sonnenschutzfaktor, der bereits in vielen Cremen enthalten ist, zu achten. "Man muss nicht, wenn man nur im Büro sitzt, Produkte mit Lichtschutzfaktor 50 verwenden. In der kurzen Zeit, in der man sich dann in der Sonne befindet, kann kein Vitamin D gebildet werden."

Haut verzeiht nichts

In dieser Angelegenheit weiß die Hautexpertin aus Patergassen auch von einem Zusammenhang mit dem Anstieg von Osteoporose-Erkrankungen. "Die Anzahl der Erkrankungen ist gestiegen und es wurde medizinisch nachgewiesen, dass häufig Produkte mit zu hohem Lichtschutzfaktor verwendet werden und die Haut damit ihre Funktion nicht mehr erfüllen kann."
Andererseits ist aber bei der Verwendung von Fruchtsäure oder Cremen, in denen beispielsweise Johanniskraut enthalten ist, bei der Einnahme von Medikamenten oder Cortisonbehandlungen Vorsicht bei Sonnenbädern geboten. "Das kann schnell zu unerwünschten Verfärbungen der Haut führen, die dann auch kaum mehr repariert werden können."

Was tun, wenn die Haut "brennt"?

Um einem schmerzhaften Sonnenbrand vorzubeugen sei es, nach Angaben der Expertin, wichtig die Haut bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad – und das mit möglichst viel Substanz – einzucremen. "Ich persönlich bin auch eine Verfechterin des mehrmaligen Nachcremens", so die Kosmetikerin.

Wieder nachcremen

"In Verbindung mit Wasser oder Textilien wird die Schutzschicht abgetragen. Diese immer wieder zu erneuern macht durchaus Sinn."
Wenn es dann doch einmal passiert ist und sich ein Sonnenbrand bemerkbar macht, sind ausreichend Feuchtigkeits- und Flüssigkeitszufuhr ratsam. "Man sollte dann viel trinken und die Haut kühlen. Schwere Sonnenbrände verzeiht die Haut allerdings nicht. Vorzeitige Alterung, Faltenbildung und Altersflecken können eine Folge sein."
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Wissenswertes

Lichtschutzfaktor wird für herkömmliche Cremen chemisch erzeugt.
Bei Bioprodukten wird dieser auf Mineralbasis hergestellt. Darin sind, wie es in der Fachsprache heißt, viele "Weißpigmente" enthalten. Darum ist es nötig Pflegemittel auf Bio-Basis länger in die Haut einzumassieren, um den weißen Film vollkommen einzuarbeiten.

Mehr zum Schwerpunkt Gesundheit:
www.meinbezirk.at/rundumgesund

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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