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Weihnachten heißt, den Tisch bereiten

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Dort, wo üblicherweise Computer zerlegt und wieder zusammengeschraubt werden, haben Mitarbeiter der Katholischen Kirche den Weihnachtstisch in besonderer Weise bunt gedeckt. Genauer gesagt hat das Team der Slowenischen Abteilung des Seelsorgeamts und der Katholischen Aktion rund um Anton Rosenzopf-Jank im Advent für die gemeinnützige Kommunikations GmbH 4everyoung in Klagenfurt viele Tische bunt lackiert und so nicht nur für Weihnachten hübsch gemacht. Für die fachkundige Anleitung sorgte Seelsorgeamtsmitarbeiter Peter Hrikernik, der eigentlich Tischer gelernt hat. „Er ist heute unser Chef“, schmunzelt Rosenzopf-Jank.

Beim Lackieren geholfen haben auch zwei junge Herren, die derzeit bei 4everyoung ein dreimonatiges Arbeitstraining absolvieren. „Die zwei besten Jungs haben sie uns zur Verfügung gestellt“, ist Hribernik zufrieden. Mario Ferlitsch und Gentrit Krasnia, der aus dem Kosovo stammt und seit 1999 in Österreich lebt, sind sonst in der Werkstätte dabei, Computer zu testen oder in Kursen Senioren in der Bedingung des Computers oder des Handys zu unterstützen. Heute war ausnahmsweise der Handwerkseinsatz dran.

Das Material für das Projekt stellte Firma Wildschek dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung, die Firma Sto vervollständigte die Ausstattung mit Malerkappen.

„Uns war wichtig, dass wir nicht nur handwerklich tätig sind, sondern gemeinsam etwas machen. Einen schönen Tisch für Weihnachten wollten wir gestalten“, so Rosenzopf-Jank. „Und wenn der Lack auf den Tischen jetzt am Ende des Arbeitstages auch noch nicht trocken ist, so wollen wir doch symbolisch schon den Gabentisch für Weihnachten decken und uns auf das Fest freuen.“ Und das haben alle gemeinsam dann auch gerne getan...

Wichtig war der gemeinsame Abschluss bei Christstollen und Kaffee. Im Gespräch mit 4everyoung-Chefin Sonja Mitsche wurde so manche Verbindung zwischen kirchlichen Organisationen und der Sozialeinrichtung sichtbar. „Wenn wir so neue Kontakte knüpfen, ist es ein bisschen schon wie Heiliger Abend. Und auch wenn die jungen Helfer nicht nur aus anderen Ländern stammen, sondern teilweise auch anderen Religionen angehören, so teilen wir doch die Gedanken. Wir sind einander in der Begegnung ganz nahe.“ Auf die Frage, ob Gentrit sich nun im Kosovo oder in Österreich zu Hause fühle, meint er nachdenklich: „Ich bin dort und da Ausländer.“ Eine Aussage, die nicht nur zu Weihnachten zu denken geben sollte.

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Weitere Informationen: Verantwortung zeigen!

Autor:

Verantwortung zeigen! aus Klagenfurt

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