11.11.2016, 06:55 Uhr

350 Schüler stürmten die "Kick Start" Messe

Die HAK-Feldkirchen war ebenfalls auf der Messe vertreten

Schülern die Berufswahl zu erleichtern ist das Ziel der "Kick Start"-Messe, die in Feldkirchen stattfand.

FELDKIRCHEN (fri). 17 Aussteller stellten bei der "Kick Start" Messe im Stadtsaal Feldkirchen Schülerinnen und Schülern der achten Schulstufe ihr Angebot vor. "Es geht um die Wahl der passenden schulischen Weiterbildung und hier finden die jungen Menschen 17 Aussteller auf engstem Raum", beschreibt die Organisatorin der "Kick Start Messe" Gerrit Fiona Wenzel. Immerhin 350 Schüler nutzten dieses Angebot und informierten sich vor Ort.

Orientierungshilfe

Die Aussteller boten den Schülern die Möglichkeit selbst aktiv zu werden und damit Einblick in den jeweiligen Ausbildungsschwerpunkt zu nehmen. So wurden zum Beispiel technische Experimente durchgeführt, es wurde gelötet, mikroskopiert, flambiert oder eigene kleine Werkstücke konnten gefertigt werden. Fünf Institutionen standen für Fragestellungen zu den Themen Beruf und Bildung zur Verfügung und stellten ihre Unterstützungsangebote vor. Am Nachmittag hatten auch die Eltern die Gelegenheit sich auf der Messe umzusehen.

Bildungsmöglichkeiten checken

Bürgermeister Martin Treffner drehte ebenfalle eine Runde im Stadtsaal und lobte die Veranstaltung: "Wir sind sehr froh, dass wir diese Messe in Feldkirchen haben. Es ist wichtig, dass junge Menschen Orientierungshilfen bekommen. Ich freue mich, dass wir die Messe hier in Feldkirchen haben und sie gut angenommen wird."

Berufsspionage folgt im Jänner

Auf der "Kick Start" waren auch heuer keine Lehrbetriebe dabei. Es hätte sich als schwierig erwiesen, weil viele Unternehmen weder Personal noch Zeit hätten, sich einen Tag lang auf der Messe zu präsentieren, weiß Gerrit Fiona Wanzel. "Darum wird es im Jänner 2017 ein gesondertes Berufsorientierungsprojekt – die „Berufsspionage“ - für Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Eltern geben", blickt sie schon in die Zukunft. "Dann können Interessierte in die Betriebe gehen und sich dort einen Tag lang ein Bild von der Arbeit machen."
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