28.06.2017, 09:27 Uhr

Bunter Karpf ist der König im Gartenteich

In den Fischteichen des Steuerbergers Hans Strießnig geht es sehr bunt zu: Er züchtet Kois.

Koikarpfen gehören zu den beliebtesten Teichfischen weltweit und sind eine Bereicherung für jeden Gartenteich. Seit fast 20 Jahren züchtet der Steuerberger Hans Strießnig in seiner kleinen, aber feinen Fischzuchtanlage Forellen, und seit fünf Jahren ist er dem Koi-Fieber verfallen.


Kostbar und sensibel

"Die Aufzucht von Kois ist viel schwieriger und kostspieliger als die der Forellen", erklärt Strießnig, "Die Tiere haben eine hohe Empfindsamkeit, die Haltungsbedingungen wie Wasserqualität, Wassertemperatur, Teichgröße und Tiefe müssen perfekt passen. Hinzu kommt, da die Jungtiere nicht gefüttert werden können, sondern sich nur von dem ernähren, was der Teich hergibt.
Koi sind bei Gartenteich Besitzern sehr beliebt, sie haben etwas Majestätisches, langsam ziehen sie ihre Kreise und fressen ihren Besitzern aus der Hand. Die bunten Fische wissen ganz genau, wann es Futter gibt und sie lassen sich von ihren Haltern sogar streicheln.

Perlen der Fischzucht

Koi-Karpfen sind nicht nur außergewöhnlich schlau, sondern auch außerordentlich kostbar. Der Wert eines Tieres ist abhängig von Farbe, Alter und Körperform. Jungtiere mit vielversprechenden Merkmalen, sogenannte Tategoi, kann man schon günstig erwerben.

In der Fischzuchtanlage von Hans Strießnig gibt es von Besatzfischen bis hin zur geräucherten Forelle auch fertige Fischplatten. Und natürlich auch die beliebten Kois in allen Größen und Farben.

Infos und Bestellungen gibt es unter 0664 1042285.


Info:
"Koi" ist das japanische Wort für Karpfen, es bezeichnet sowohl Wild- als auch Farbkarpfen. Die Koi so wie wir sie heute kennen, sind eigentlich Mutationen des Wildkarpfens, der vor über 2.000 Jahren von Europa über China nach Japan kam. Koi haben eine Lebenserwartung von bis zu 60 Jahren und erreichen ein Gewicht von bis zu 24 kg bei einer Körperlänge von bis zu einem Meter. Koi ernähren sich von Pflanzen, Insekten und Würmern. Sinkt die Wassertemperatur auf unter 10 °C, reduzieren sie ihren Stoffwechsel und halten am Boden ihres Gewässers Winterruhe.



Mehr Beiträge im Rahmen unseres Schwerpunktes "Leben mit Wasser": http://www.meinbezirk.at/leben-mit-wasser"
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