26.11.2016, 07:10 Uhr

Die süße Versuchung ist hier hausgemacht

Jetzt wird erst einmal gekostet: Magdalena, Sarah, Alexander und Tobias (v.li.) probieren die Kekse natürlich gerne

Zur Adventszeit gehören nicht nur ein Kranz mit vier Kerzen, sondern auch Kekse, als süße Versuchung.

WÖLLACH (fri). Schon beim Betreten des Hauses schlägt einem der typische und ganz unverwechselbare Duft von Weihnachten entgegen. Alle Aromen, die uns in die Kindheit zurückversetzen und damals wie heute die Augen zum Leuchten und den Gaumen zum Freuen bringen.

Junge Helferinnen

Für die Seminarbäuerin Anna Jankl ist die Vorweihnachtszeit eine sehr arbeitsreiche. "Ich leite mehrere Keks-Backkurse. Und um opitmal vorbereitet zu sein, werden schon zu Hause einige Sorten gemacht und gleich verkostet", schmunzelt sie, während ihr die siebenjährige Tochter Sarah und deren achtjährige Freundin Magdalena beim Ausstechen zur Hand gehen.
Wichtig bei der Teigzubereitung, so weiß Jankl, ist, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben und man dem Teig als Geschmacksverstärker eine Prise Salz zufügt. Nach einer halben Stunde Rasten ist er für die Weiterverarbeitung bereit. "Ich persönlich bevorzuge für meine Kekse Butter. Es ist ein natürliches Produkt und der Geschmack wird viel intensiver." Sollte der Teig brüchig sein, hat die Seminarbäuerin einen Tipp parat: "Schnell ein Eiklar einarbeiten. Dann geht es leichter!"

Gewürze nach Geschmack

Die Keks-Saison startet meist mit der Lebkuchen-Herstellung, da dieser etwas Zeit zum Weichwerden braucht. "Einfach in eine Dose geben, einen Apfel dazulegen und einige Tage warten." Wer seiner Weihnachtsbäckerei gerne eine individuelle Note geben möchte, sollte zu Gewürzen greifen. "Mit neuen Geschmacksvariationen kann man seine Lieben immer wieder überraschen."
Das kann Tochter Sarah nur bestätigen. Denn ihre absoluten Favoriten sind heuer die rosafärbigen "Lillifee"-Kekse. Da soll noch jemand sagen, dass Backen keinen Spaßfaktor hat!


Gemeinsam mit Bäuerinnen backen

Seminarbäuerin Anna Jankl bietet in den kommenden Tagen mehrere Keks-Backkurse an. "Die Kurse sind sehr gut besucht und wir haben die Erfahrung gemacht, dass gemeinsames Backen viel mehr Spaß macht", so Jankl. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit sich auszutauschen und am Ende werden die Kekse zum Mitnehmen aufgeteilt.


Tipp

Eine Prise Salz im Backteig dient nicht nur als Geschmacksverstärker, sondern dadurch lässt sich die Zuckermenge reduzieren.

Rezept: Linzer Kipferl

Zutaten:
250 g weiche Butter
93 g Staubzucker
1 Pkg Vanillezucker
1 Prise Salz
Orangen- und Zitronenschale von unbehandelten Früchten
1 Ei
350 g Mehl
Marillenmarmelade
Schokoglasur
Zubereitung: Zimmerwarme Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Salz und etwas Zitronen- und Orangenschale gut verrühren und mit Ei schaumig rühren. Danach das Mehl einarbeiten.
Mit einer Sterntülle Kipferl spritzen, bei 190°C Ober- & Unterhitze oder bei 170°C Heißluft goldgelb backen.
Mit Marillenmarmelade füllen und einige Zeit stehen lassen, damit die Marmelade etwas anzieht. Zum Schluss die Enden in Fettglasur oder Kuvertüre tunken.
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