27.06.2017, 11:50 Uhr

Ein geschlossener Kreislauf

Wald-Wasser-Holz: StR Andreas Fugger, Holzstraßen-Obmann Günter Sonnleitner, Vzbgm. Siegfried Huber (v.li.) (Foto: Friessnegg)

"Wald-Wasser-Holz": Holztröge verschönern das Stadtbild und der Tiebelpark steht vor der Fertigstellung.

FELDKIRCHEN (fri). In Kooperation mit Mitarbeitern des Bauhofs Feldkirchen und Schülern der Polytechnischen Schule Feldkirchen wurden im letzten Jahr 35 Blumentröge mit einem "Holz-Kleid" ausgestattet.
Für StR Andreas Fugger (SPÖ) ist man, was das Thema "Nachhaltigkeit" angeht, auf einem guten Weg und darum laufen unter dem Motto "Wald-Wasser-Holz" mehrere Projekte.


Wertvolle Ressourcen

"Wir wissen, dass es viele geschlossene Naturkreisläufe gibt, die sehr sensibel reagieren und wir Menschen sollten behutsam damit umgehen", argumentiert Fugger. "Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir brauchen die Natur. Und da ist das Wasser eine unserer wertvollsten Ressourcen und dem Wald kommt als Speicher eine wichtige Aufgabe zu." Unter diesem Aspekt wurden beim Aktionstag auch Jungbäume an die Schüler der Polytechnischen Schule übergeben. "Eine Aufforderung hinauszugehen und Bäume zu pflanzen, damit kommende Generationen ernten können. So funktioniert der Kreislauf Natur."

Veränderung ist im Tiebelpark gewollt

Ebenso wie Natur ständiger Veränderung unterworfen ist, soll auch der Tiebelpark, der demnächst fertiggestellt wird, ein Projekt sein, das niemals fertig ist. "Veränderung, Entwicklung und Anpassung sind Schlagworte, die hier zutreffen. Wir haben uns im Rahmen der Projektgruppe darauf geeinigt, dass der Park nicht als fertig gestalteter Raum übergeben wird, sondern als ein Ort, an dem ständig Neues entstehen kann."

Nichts in Stein gemeißelt

Die bestehende Bepflanzung im Tiebelpark wurde vom Wasserbauamt für die Uferbefestigung gemacht. Nun wird nach Ideen gesucht. Unter anderem könnte sich Fugger ein Obstbaum-Projekt mit Schülern vorstellen. Teile des Parks können aber auch für einen öffentlichen Garten genutzt werden. Wichtig ist auch der Zugang zum Wasser, das ein wesentliches Element im Park darstellen soll. "Im Tiebelpark soll nichts in Stein gemeißelt sein. Wem Natur und Gestalten am Herzen liegen, der kann gerne bei uns mitarbeiten", lädt StR Andreas Fugger ein.

Mehr Beiträge im Rahmen unseres Schwerpunktes "Leben mit Wasser": www.meinbezirk.at/leben-mit-wasser
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