04.06.2017, 07:10 Uhr

"Für uns ist es jetzt Zeit einmal "Danke" zu sagen!"

Silvia Schranz und ihre Söhne Manuel (li.) und Benedict: "Wir möchten einfach nur aus tiefstem Herzen danke sagen!" (Foto: KK)

Eine unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft hat die Familie Schranz nach einem Unglück erfahren.

RAUNACH (fri). Im August des Vorjahres brach für Silvia Schranz (51) und ihre Söhne Manuel (24) und Benedict (22) ihre heile Familien-Welt zusammen.
"Beim Umbau unseres Hauses, das wir vor 24 Jahren gekauft haben, ist mein Mann tödlich verunglückt", schildert Schranz. Der Schock saß nicht nur bei der Familie tief, sondern auch bei den vielen Freunden.

Wie geht es weiter?

"Zuerst kann man keinen klaren Gedanken fassen. Dann weiß man, dass es irgendwie weiter gehen muss. Und dann kam diese ungeheure Hilfsbereitschaft auf uns zu", denkt die 51-Jährige an die Tage nach dem Unfall zurück. Für die Freunde der Familie war sofort klar, dass hier Handlungsbedarf gegeben war und so zögerten sie keinen Augenblick, als es darum ging den Hinterbliebenden zu helfen. "Der Mundl war immer für uns da und aktiver Teil unserer Gemeinschaft. Er hat nie nach dem warum oder wieso gefragt", schildern die Mitglieder der DG-St. Martin.


Aus dem Herzen

"Aber nicht nur Freunde, sondern auch viele Firmen haben uns geholfen. Sie haben teilweise Material gratis zur Verfügung gestellt. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir "Danke" sagen", wenden sich Silvia, Manuel und Benedict Schranz an alle, die sie unterstützt haben. Diese Welle der Hilfsbereitschaft, Uneigennützigkeit und Herzlichkeit wäre in schmerzlichen Stunden tröstend gewesen.
"Man kann sich im Leben viele Fähigkeiten aneignen, viele Dinge mit Geld kaufen. Aber die Herzswärme liegt tief im Menschen drin und wer sie erfahren darf, kann sich glücklich schätzen. Danke!" sagt Silvia Schranz.
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