17.01.2018, 06:30 Uhr

Gnesau: Der Weg ist das Ziel

Beschlossene Sache: Die Lindenweg ist in einem desolaten Zustand und soll in den nächsten Monaten saniert werden (Foto: KK)

Mehrere Straßenbau-Projekte sowie die Installierung einer Kleinkinder-Betreuung sind in Gnesau vorrangig.

GNESAU (fri). Die Erhaltung und ständige Verbesserung der Infrastruktur sind für viele Bürgermeister "Hausaufgaben", die es zu erfüllen gilt.
Auch in der Gemeinde Gnesau ist das so. So kann heuer das Bauprojekt Bergl/St. Margarethen, das gemeinsam mit der Gemeinde Reichenau und der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) umgesetzt wurde, abgeschlossen werden. "Hier wurden rund 1,8 Millionen Euro in den Hochwasserschutz und die Straßensanierung des rund 1,5 Kilometer langen Abschnittes investiert", so der Gnesauer Bürgermeister Erich Stampfer (ÖVP).
"Im Zuge der Grabarbeiten wurden Leitungen für eine Straßenbeleuchtung verlegt. Diese wird im Zuge der Fertigstellung gleich installiert."


Lindenweg neu

Ein weiteres Straßensanierungs-Projekt betrifft den Lindenweg. "Auch hier ziehen wir gemeinsam mit Anrainern und Besitzern an einem Strang", so Stampfer. "Das rund zwei Kilometer lange Straßenstück wird im heurigen Jahr saniert und asphaltiert. Schon in den nächsten Tagen wird es Ausschreibungen dazu geben. Im Budget haben wir dafür bereits 170.000 Euro veranschlagt."

Kinder gut betreut

Pläne hat man in der Gemeinde Gnesau auch, was die Bevölkerungs-Entwicklung betrifft. "Unsere Einwohnerzahlen sind gleichbleibend. Aber wir müssen auch dafür sorgen, das es so bleibt", blickt der Bürgermeister in die Zukunft. Dafür habe man, in Absprache mit allen Fraktionen, die Schaffung einer ganztägigen Kleinkinder-Betreuung ins Auge gefasst. "Wir brauchen diese Einrichtungen vor Ort, um jungen Familien die Möglichkeit zu bieten sich langfristig in ländlichen Regionen anzusiedeln und auch hier zu bleiben. Kinder schaffen sich soziale Kontakte. Diese beginnen in der Kleinkindgruppe, führen über den Kindergarten bis zur Volksschule. Damit bleiben die jungen Menschen in der Region verwurzelt."
Nur so, ist Stamper überzeugt, könne man auf Dauer dafür sorgen, dass kleine Gemeinden weiterhin lebenswert bleiben.
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