30.09.2014, 08:46 Uhr

Karpato-Ukraine: Riesenfreude über Feldkirchner Schulmöbel!

Organisator Andreas Kuchler (4.v.li) mit seinem Team sowie Bgm. Robert Strießnig, Vbgm. Karl Lang bei der Verladung der Schulmöbel (Foto: KK/Schusser)

Riesenfreude bei den Schulverantwortlichen der 85.000-Einwohner-Stadt Mukatschewo über die hochwertigen Schulmöbel aus Feldkirchen, die im Zuge eines weiteren Hilfstransports einer idealistisch aktiven Villacher Helfergruppe den Weg in die karpato-ukrainische Stadt gefunden haben.

FELDKIRCHEN. In Feldkirchen wird jetzt auch der Trakt der Neuen Mittelschule gründlich erneuert. Dazu werden auch neue Schulmöbel angeschafft. Die bisherigen Tische, Sessel und Schränke sind jedoch noch in einem guten Zustand – zu schade, um einfach entsorgt zu werden.

Fachgerechter Transport

Eine Villacher Helfergruppe um Initiator Andreas Kuchler, nahm den Ball der Feldkirchner Schulverantwortlichen sofort auf brachte die Aktion damit zum Laufen. Mit Unterstützung der Mitarbeiter des Städtischen Wirtschaftshofes wurden die Möbel fachgerecht abgebaut und für den Transport hergerichtet.

Aus Großelternzeiten

Die Möbel der Mukatschewer Schulen stammen durchwegs noch aus tiefen Sowjetzeiten und sind für unsere Verhältnisse in einem zum Teil sehr bedenklichen Zustand. Svitlana Sokolowa, Leiterin der Sozialinstitution „Dolja“ der westukrainischen Stadt sagt es so: „Die Enkerln müssen in den meisten unserer Schulen leider immer noch auf jenen Stühlen sitzen, auf denen schon die Großeltern unterrichtet wurden!“ Diese Möbelhilfe sei enorm wichtig, gerade in einer Zeit, in der sich das Land in einer akuten Existenzkrise befindet und keinerlei Mittel für jedwede Erneuerungsmaßnahmen vorhanden seien.

Hilfe seit den 1990ern

Auch Bürgermeister Robert Strießnig und Vizebürgermeister Karl Lang, gleichzeitig auch Vorsitzender des Schulgemeindeverbandes, informierten sich während des Beladens des Sattelschleppers über die aktuelle Situation in der Ukraine und die Aktivitäten der Villacher Helfergruppe, die bereits seit Anfang der 1990er Jahre vornehmlich in der Westukraine humanitär aktiv ist.
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