31.08.2016, 07:00 Uhr

Sauberes Trinkwasser für die Hochrindler!

Der Großteil der Quellfassungen wurde saniert. Im Frühjahr 2017 werden die Arbeiten fortgesetzt (Foto: KK)

2017 werden weitere Quellen auf der Hochrindl saniert. Dann ist das Wasser-Projekt abgeschlossen.

HOCHRINDL (fri). Rund 700.000 Euro werden von der Gemeinde Albeck für die Sanierung der Wasserversorgung auf der Hochrindl in die Hand genommen.
Viel Geld für die kleine Gemeinde, aber nach Aussagen der Bürgermeisterin eine Investition für die Zukunft.


Sanierung weiterer Quellen

"Wir konnten im vergangenen Jahr bereits 12 Quellen und Quellrandschächte sanieren", so Bürgermeisterin Annegret Zarre. 2017 wird mit den Sanierungsmaßnahmen bei weiteren acht Quellen begonnen. "Schon jetzt haben wir Untersuchungsergebnisse vorliegen, die uns höchste Wasserqualität bestätigen. Acht Quellen sind noch ausständig. Die baulichen Maßnahmen sind für Frühjahr 2017 geplant. Sobald es die Witterung zulässt und der Boden offen ist, wird mit den Arbeiten begonnen."


230 Haushalte

Der Grund für die Verunreinigung des Trinkwassers sei in erster Linie die zu geringe Tiefe der Quellen gewesen. "Die rechtlichen Bestimmungen haben sich in den letzten Jahren verändert und die Anlagen sind in die Jahre gekommen. Wir mussten die Brunnen tiefer legen, und die Quellschutzgebiete mit einer entsprechenden Einfriedung umgeben." Damit sei die Versorgung der 230 Haushalte sowie der vielen Gastronomie- und Tourismusbetriebe auf der Hochrindl gesichert.


Aufstrebende Region

"Gerade haben wir ein Gesamtkonzept für die Region erstellt, mit dem speziell Familien angesprochen werden sollen", so Zarre. "Sommerfrische auf der Alm ist im Kommen und auf der Hochrindl findet man dafür die optimalen Voraussetzungen, denn das Gelände lädt zum sanften Wandern ein. Da muss es natürlich eine funktionierende Infrastruktur geben. Qualitativ erstklassiges Almwasser gehört dazu." Wasser sei ein kostbares Gut, das nicht überall selbstverständlich und in höchster Qualität verfügbar sei. Die Investition sei damit mehr als gerechtfertigt.
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