19.10.2017, 06:40 Uhr

So kommt das Korn in unser Brot

Erhard Kleindienst mit einigen Kindern der ersten Klasse der Volksschule Sirnitz bei seiner alten Getreidemühle (Foto: Friessnegg)

Der Welternährungstag stand in der Volksschule Sirnitz im Zeichen des Brotes: Vom Korn zum Brot.

KOGL (fri). Aufregung pur herrschte bei den 15 Mädchen und Buben der ersten Klasse der Volksschule Sirnitz. Immerhin brachen sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen zu einem Ausflug auf.

Leben am Hof

Dieser führte die quirlige Truppe nach Kogl auf den Hof der Familie Kleindienst. Dort erwarteten bereits Erhard und seine Frau Maria die neugierigen Kinder.
"Auf unserem Hof, der schon rund 300 Jahre alt ist, leben drei Generationen", erzählt der Landwirt. In seinem Stall leben Mutterkühe und einige Schweine und rund um den Hof tummeln sich Federvieh und andere Vierbeiner. Passend zum Welternährungstag will Kleindienst den Kindern die Entstehungsgeschichte eines unserer Grundnahrungsmittel näher bringen.

Aus Körnern wird Mehl

"Wir haben am Hof eine alte Getreidemühle, die immer noch regelmäßig in Betrieb ist. Dort mahlen wir das Korn für unser Brot." Also ab zur Mühle. Dort konnten die jungen Besucher zuerst einmal verschiedene Getreidesorten angreifen. Dann erfuhren sie mehr über den Anbau, die Ernte und den Mahlvorgang. Als dann die Mühle selbst angeworfen wurde, war die Stimmung am Höhepunkt. Jeder wollte ein paar Körner hineinwerfen und sehen, wie daraus Mehl wird. Anschließend ging es ins Haus und aus den Mädchen und Buben wurden kleine Bäcker.
Bald durchströmte ein herrlicher Duft die Räume und die Arbeit und Aufmerksamkeit der Kinder wurde mit einer herzhaften Jause – mit selbst gebackenem Brot – belohnt.
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