12.10.2017, 06:40 Uhr

Von der Quelle in die Häuser

Mit dem Ausbauprogramm soll die Wasserversorgung für kommende Generationen in Himmelberg gesichert werden (Foto: KK)

Lebensquell Wasser: In der Gemeinde Himmelberg wird in die Wasserversorgung investiert.

HIMMELBERG. Mit dem Bauabschnitt 3 startete die Gemeinde Himmelberg im September 2017 ihre große Ausbauoffensive in der Wasserversorgung.
Erklärtes Ziel von Himmelbergs Bürgermeister Heimo Rinösl und aller Gemeindemandatare ist die langfristige Sicherstellung einer nach dem Stand der Technik funktionierenden und hygienischen Anforderungen entsprechenden Wasserversorgung.

15 Jahres-Plan

Zu diesem Zweck plant die Gemeinde ein umfangreiches Ausbauprogramm für die Himmelberger Wasserversorgung, in Form von mehreren Bauabschnitten, über die nächsten 15 Jahre umzusetzen.
„Alle Gemeindemandatare sind sich ihrer hohen Verantwortung gegenüber unserer Bevölkerung, unseren Gästen und Gewerbebetrieben bewusst. Der Beschluss zum Ausbau der Wasserversorgung fiel daher einstimmig“, berichtet Bürgermeister Heimo Rinösl (Liste Heimo) und führt weiter aus, „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Mit unserem Ausbauprogramm sichern wir unsere Wasserversorgung über Generationen ab“.

Störungen vorbeugen

Mit dem ersten Bauabschnitt der Ausbauoffensive (GWVA Himmelberg BA3) wird ein, in den letzten Jahren vermehrt zu Störfällen neigendes Teilstück der Hauptwasserleitung entlang der Tiebel, im Ortsbereich Tiebel/Oberboden erneuert.
„Ich bitte die Himmelberger Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass es im Zuge der Bauarbeiten zu geringfügigen Druckschwankungen im Versorgungsnetz kommen kann“, erklärt Bürgermeister Rinösl und meint weiter, „die erfahrene Baufirma Konrad Beyer wird in enger Zusammenarbeit mit unserem Wassermeister Arno Gfrerer die Bauarbeiten durchführen.“


Langfristige Absicherung

Für die Planung des Ausbauprogramms und die örtliche Bauaufsicht des nun in Angriff genommenen ersten Ausbauabschnittes zeichnet Andreas Rauch vom gleichnamigen Villacher Ingenieurbüro mit seinem Projektteam verantwortlich.
Die Sanierung des ersten Abschnittes der Hauptwasserleitung stellt das Projektteam vor große Herausforderungen. Gilt es doch, die Versorgung während der gesamten Bauzeit von voraussichtlich vier Monaten aufrechtzuerhalten. Und dies trotz Verlegung der neuen Druckrohrleitung aus Duktilguss DN150 mm in teilweise sehr unwegsamem Gelände, unmittelbar parallel zur bestehenden Druckleitung aus PVC. Spätestens im Mai 2018 gehen die neuen Anlageteile in Vollbetrieb. Damit wird ein wesentlicher erster Schritt zur Stabilisierung und langfristigen Absicherung der Himmelberger Wasserversorgung gesetzt.

Zahlen & Fakten

Bauabschnitt 3 der Himmelberger Wasserversorgung
Bauzeit: September 2017 bis Mai 2018 (Gesamtfertigstellung)
Förderfähige Gesamtbaukosten: 295.000 Euro
Gefördert mit Mitteln des Bundes und des Landes Kärnten
rd. 600 Meter Druckrohrleitung aus Duktilguss DN150 mm, 2 Stück Druckminderstationen in Stahlbeton-Fertigteilschächten, 1 Stück Entleerungs- und Entlüftungsschacht im Bereich der Tiebelquerung aus Beton-Fertigteilringen

Planung und Bauaufsicht:
Ingenieurbüro Andreas Rauch, 9500 Villach
Bauausführende Firma: Konrad Beyer & Co Spezialtiefbau GmbH, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
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