10.01.2018, 06:30 Uhr

"Wohnungen werden permanent gesucht"

Neue Wohnanlage in der Gurktalter Straße (Foto: Friessnegg)

Als Zugugsgemeinde bezeichnet Bürgermeister Martin Treffner Feldkirchen. Er will die Wirtschaft stärken.

FELDKIRCHEN (fri). Mehrere Großprojekte für 2018 seien bereits seit längerer Zeit auf Schiene, bestätigt Bürgermeister Martin Treffner (ÖVP). Eines davon, der Kreisverkehr, soll bis Juni fertiggestellt sein. Auch der Hochwasserschutz entlang der Tiebel im Stadtbereich ist abgeschlossen. "Damit haben wir einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Bewohner geleistet. Zugleich wurden die Grundstücke der Anrainer aufgewertet", ist Treffner überzeugt.


Wohnungen im Eigentum

Ein Thema, das in Feldkirchen nie an Aktualität verliert, ist der Wohnungsbau. "Die angebotenen Wohnungen sind zum Großteil Mietwohnungen. Nur ein äußerst geringer Prozentsatz wird zum Kauf als Eigentumswohnung angeboten. Die Nachfrage ist aber sehr wohl da. In Waiern wird ein solches Projekt der Vorstädtischen Kleinsiedlung realisiert. Aber auch im innerstädtischen Bereich passiert hier einiges." In der Gurktalerstraße entsteht ein Gebäude mit 36 sogenannten Anlegerwohnungen.

Senioren im Auge behalten

"Der Bedarf an Studentenunterkünften steigt permanent. Sowohl die FH Kärnten als auch die Diakonie de La Tour bieten in Feldkirchen Studiengänge an. Und die Anzahl der Studierenden steigt. Folglich auch die Nachfrage nach zentrumsnahen Wohnmöglichkeiten."
Parallel dazu steigt die Zahl der Interessenten für seniorengerechte Wohnungen. "Auch hier wird an einer innerstädtischen Lösung gearbeitet." Mit dem Ausbau der Gesundheitsversorgung – neue niedergelassene Ärzte sowie einem Primary Health Care Center, das es laut Bürgermeister in Feldkirchen (Standort noch nicht fixiert) sicher geben wird – werden Grundlagen für optimale Lebensbedingungen geschaffen.

Kleinstrukturen stärken

Als Wirtschaftsreferent versucht das Feldkirchner Stadtoberhaupt auch sich maßgeblich für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung der Stadt einzusetzen. "Die Arbeitsplatz-Situation in Feldkirchen hat sich positiv entwickelt. In den vergangenen zwei Jahren konnten jeweils 60 bis 70 Arbeitsplätze dazugewonnen werden", freut sich Treffner. "Neben einigen großen Betrieben ist es wichtig die funktionierenden Kleinstrukturen, die es in vielen eingesessenen Traditionsbetrieben gibt, aufrecht zu erhalten. Daher sind wir – soweit es in unserem Ermessen steht – bemüht, Lücken in der Innenstadt zu schließen und innovative Unternehmen bei ihrem Ansiedlungsversuch zu unterstützen."
Es würde Gespräche mit Interessenten geben, die auch dazu betragen die Infrastruktur zu stärken. "Das Thema Regionalität liegt uns am Herzen. Wir haben hier viele gute Betriebe und Unternehmer, die wir nach unseren Möglichkeiten unterstützen. Gemeinsam für die Stadt und die Bürger zu arbeiten – drauf liegt mein Hauptaugenmerk."
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