30.01.2012, 14:11 Uhr

SPÖ Kärnten fordert mehr Bewusstsein für Menschenwürde in Inklusions- und Integrationsdiskussion ein.

„Alle Menschen, ohne Unterschiede und egal ob beeinträchtigt oder nicht, egal welcher Hautfarbe, welcher ethnischer oder sozialer Herkunft sind in ihrer Menschwürde gleich und haben das unumstößliche Recht, ihre Bildungsmöglichkeiten frei zu wählen“, macht Beate Prettner klar.
LRin Beate Prettner: Wir setzen uns für Freiheit aller Menschen auch im Zugang für Bildungsmöglichkeiten ein. Gelebte Integration bedeutet zu allererst bewusst zu machen, dass alle Menschen in ihrer Würde gleich sind!“

„Alle Menschen, ohne Unterschiede und egal ob beeinträchtigt oder nicht, egal welcher Hautfarbe, welcher ethnischer oder sozialer Herkunft sind in ihrer Menschwürde gleich und haben das unumstößliche Recht, ihre Bildungsmöglichkeiten frei zu wählen“, macht SPÖ-Landesrätin Beate Prettner im Zuge der Diskussion um die geplante Schließung des Behindertenförderungszentrums Klagenfurt deutlich.

Um nichts Anderes als um die Wahrung dieser Menschenwürde und um das Recht auf Freiheit geht es – und diese Grundwerte sind es, die die SPÖ mit aller Entschlossenheit immer vertreten wird“, so Prettner. Sie fordert alle an der Diskussion Beteiligten auf, in sich zu gehen, und sich diese Grundwerte zu verinnerlichen.

„Jede und jeder in Kärnten und Österreich lebende Mensch soll selbst die Wahlfreiheit haben, wo er die Chance auf Bildung wahrnimmt. Dazu braucht es insbesondere für behinderte Mitglieder unserer solidarischen Gemeinschaft zu allererst eine Bewusstseinsänderung und in weiterer Folge eine sich auf die grundwerte beziehende Änderung des bisherigen Angebots. Zuerst eine gut funktionierende Schule zu schließen und den Menschen ein unausgereiftes System, in dem erneut „Inklusionszentren“ stehen, ist aus unserer Sicht der völlig falsche Weg“, erneuert Prettner die Kritik am derzeitigen Vorgehen.
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