24.05.2017, 10:49 Uhr

Der Klassenerhalt ist nahe!

Motivator an der Seitenlinie: SV-Feldkirchen-Trainer Auron Miloti feuert seine Mannschaft 90 Minuten konsequent an (Foto: Kuess)

Nach zwei Siegen in Folge hat der SV Feldkirchen gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt.

FELDKIRCHEN (stp). Mit dem 2:1-Sieg auswärts gegen Rapid Lienz konnte der SV M&R Feldkirchen drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg erobern. Der zweite Sieg in Folge unterstreicht den Aufwärtstrend. "Egal, gegen wen wir spielen, wir müssen gegen jeden aufs Neue zeigen, was wir können", gibt Trainer Auron Miloti die Paroli vor.


Ein Knackpunkt

Mit dem SV Eberstein und dem ASV aus Klagenfurt treffen die Feldkirchner im Heimspiel am Mittwoch (19 Uhr) und auswärts am Sonntag (10.30 Uhr) auf zwei unmittelbare Konkurrenten. Nach vier Niederlagen in Folge konnten Kapitän Mario Antunovic und Kollegen mit dem 2:0-Erfolg gegen Köttmannsdorf vor zwei Wochen wieder ein Ausrufezeichen setzen. "Das war sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Vier Niederlagen in Folge sind nicht gut für den Kopf – vor allem bei so jungen Spielern. Für die Mentalität waren diese drei Punkte unglaublich wichtig", betont Miloti. Bis auf Lendorf trifft der SV M&R Feldkirchen im Saisonfinish auf keine großen Kaliber mehr. Dazu Miloti: "Das wird umso schwieriger, weil sieben Mannschaften in den Kampf um den Klassenerhalt involviert sind. Andererseits haben wir so noch alles selbst in der Hand."

"Eberstein ohne Druck"

Der nächste Gegner, der SV Eberstein, ist für Auron Miloti eine große Unbekannte. In der Hinrunde bei der 2:3-Niederlage im Görtschitztal war Miloti noch nicht Trainer der Feldkirchner: "Ich kenne die Mannschaft nicht wirklich. Ich weiß aber, dass sie wie wir kampfbetont spielen." Der Druck liege jedoch nicht beim Gegner.
"Eberstein hätte mit einem Abstieg sicher nicht so ein Problem wie wir. Der SV Feldkirchen gehört einfach nicht in die Unterliga", stellt der Trainer klar.


Viele Ausfälle

Die bisherige Frühjahrssaison war für das Feldkirchner Team von Ausfällen geprägt. Kürzlich durfte Miloti den Großteil der Mannschaft wieder zurück von Verletzungen und Sperren begrüßen. "Hoffentlich passiert im Saisonfinish nichts mehr. Das können wir uns nicht leisten", ist sich Miloti bewusst. Gegen Eberstein könnte Philipp Wisotzky nach seinem im zweiten Frühjahrsspiel zu Hause gegen VST Völkermarkt erlittenen Muskelfaserriss ein Comeback feiern.
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