13.09.2016, 06:52 Uhr

4,8 Millionen für den ländlichen Raum

Gemeinsam für eine Region, in der die Menschen vorhandenes Potenzial nutzen und die Wertschöpfung im Land bleibt (Foto: KK)

Vor einem Jahr – im Juli 2015 - startete die LEADER-Region kärnten:mitte in ihre neue Programmperiode 2014 - 2020.

Schon die vorangegangene LEADER-Förderperiode 2007 bis 2014 war ein großer Erfolg für die Regionalentwicklung Mittellkärnten. Immerhin konnten mit den Projektträgern und der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) kärnten:mitte 24 LEADER-Projekte realisiert werden.

Viele Schwerpunkte

Die Schwerpunkte reichten von Bildung und Wissenschaft, Generationen und Lebensqualität, über Kunst und Kultur, Land-, Forstwirtschaft und Kulinarik bis hin zu Tourismus, Wirtschaft, Gewerbe und Handwerk. Beispiele: e-Biken und e-Mobilität, Ausstellung „Erlebnis Energie“, mittelalterlicher Burgenbau Friesach, Schauraum Wimitzbräu ...

Weiter arbeiten

„In den vergangenen Jahren entstanden aus Visionen zahlreiche Projekte, die
Mittelkärnten nachhaltig stärken“, zieht Andreas Duller, Geschäftsführer LAG kärnten:mitte, Bilanz. Das Engagement aller Beteiligten und die hohe Qualität der eingereichten Projekte machte sich bezahlt – der Förderrahmen wurde gegenüber der letzten Programmperiode verdoppelt und beträgt jetzt 4,8 Millionen Euro. „Uns ist es wichtig, den in Gang gesetzten Entwicklungsprozess künftig nicht nur fortzusetzen, sondern auch noch weiter auszubauen“, betont der Obmann der LAG kärnten:mitte, Bürgermeister Gerhard Mock. „Wir freuen uns gemeinsam mit den Menschen der Region zukunftsweisende Projekte zu entwickeln und umzusetzen“.
Die lokale Entwicklungsstrategie 2014 - 2020 baut auf den vorhandenen Potenzialen der Region auf, nämlich Holz, erneuerbare Energie, Natur- und Kulturtourismus.

Potenzial nutzen

Die Region verfügt über eine hohe Lebensqualität und ist auch als Unternehmensstandort attraktiv. Diese Tatsache, sowie die drei Aktionsfelder Wertschöpfung, natürliche Ressourcen & kulturelles Erbe, sowie Gemeinwohl-Strukturen finden sich in der Entwicklungsstrategie wieder. „Wichtig sind Netzwerkbildungen und bereichsübergreifende Projekte“, sagt Duller. Die Bevölkerung wird noch stärker miteingebunden. Dadurch soll verstärkt auf die Bedürfnisse verschiedener Gruppen eingegangen werden – die Jugend, Erwerbstätige, Frauen, ältere Menschen und Beeinträchtigte. Gemeinsam mit ihnen sollen Aktivitäten entwickelt und umgesetzt werden – im Sinne neuer innovativer Lösungen und kreativer Modellentwicklungen.


Klimaschutz & Elektromobilität

Ein großes Thema ist auch der Klimaschutz – Elektromobilität, Energieautarkie etc. „Vorrangige Ziele dabei sind immer, die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Stärkung des ländlichen Raums sicherzustellen“, so der Regionalmanager weiter.


32 Gemeinden und 96.000 Menschen

Zur LEADER-Region kärnten:mitte gehören 32 Gemeinden mit rund 96.000 Einwohnern. Sie erstreckt sich über 1.997,6 Quadratkilomter von der Saualpe über die Gurktaler Alpen bis zu den Nockbergen und umfasst den Bezirk St. Veit an der Glan mit der Bezirkshauptstadt, Gemeinden des Bezirkes Feldkirchen mit der Bezirkshauptstadt und drei Gemeinden aus dem Bezirk Klagenfurt-Land (Magdalensberg, Maria Saal und Moosburg).
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) kärnten:mitte gliedert sich in die die vier Regionalvereine „Norische Region“, „Kärntner Holzstraße – Region Nockberge“, „Hemmaland“ und „Glantal“.
Neu in der bis 2020 angelegten EU-Programmperiode ist, dass auch Kleinprojekte mit einem Förderrahmen von 2.500 bis 5.700 Euro abgewickelt werden können!
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