10.11.2017, 06:40 Uhr

Dem Koch ganz tief in den Topf geschaut

Alen und Ulli Barlovic sind mit ihrem mobilen Foodtruck unterwegs. Sie wollen den Gästen so nahe wie möglich kommen (Foto: Friessnegg)

Vor einem Jahr haben sich Alen und Ulli Barlovic mit einem Catering-Unternehmen selbstständig gemacht.

OBERBODEN (fri). Wenn Alen und Ulli Barlovic über Essen reden, dann beginnen zwei Augenpaare zu leuchten. Die beiden sind nicht nur ein Ehepaar, sondern sie haben auch den gleichen Beruf. Sie sind gelernte Köche und die Liebe zum Job hat sie auch auf die Idee gebracht sich als Caterer selbstständig zu machen.
"Wir haben beide in sehr vielen Restaurants und Lokalen gekocht", sagt Alen Barlovic. "Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man seine eigenen Ideen verwirklichen will. Und wir haben sehr viele."

Zwei Länder – ein Essen

In ihrer Küche vereinen die beiden ihre Herkunftsländer – Kärnten und Kroatien – und holen sich das Beste heraus. In diesem Sinn haben sie auch ihren Firmennamen – Wo die Alpen nach Adria schmecken – ganz bewusst gewählt.
"Wir versuchen möglichst regional einzukaufen und regionale Gerichte zu kochen", sagt Ulli Barlovic. "Und das möglichst frisch und nah beim Gast."
Wenn die beiden Gastronomen mit ihrem Foodtruck, der mobilen Gastroküche, angefahren kommen, dann haben sie meist bereits viele Arbeitsstunden in der hauseigenen Gastroküche hinter sich. Im Keller ihres Hauses in Oberboden sieht es aus wie in einer modernen Hauben-Küche. Alle Vorbereitungsarbeiten, die nicht direkt im Foodtruck erledigt werden können, werden hier gemacht. "Fingerfood, das stark im Trend liegt, bereiten wir hier zu", verraten die Köche. Miniburger, Wraps, originelle Spießchen mit Käse, Gemüse & Co. oder Überraschungen im Glas sorgen bei den Gästen immer wieder für kulinarische Aha-Erlebnisse.

Geschmack von Heimat

Wo immer es möglich ist, greifen die Köche auf regionale heimische Produkte zurück und haben sich bereits ein großes Lieferantennetz aufgebaut.
"Als Kroate versuche ich – natürlich nur wenn es gewünscht wird – auch die Spezialitäten meiner Heimat in die Küche einzubauen", ereifert sich Barlovic. "Die kroatische Küche hat unheimlich viel mehr zu bieten als Calamari und Branzino und wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, will gleich noch mehr davon."


Nah beim Gast

Als Ein-Mann- und Ein-Frau-Unternehmen sind die Unternehmer sehr flexibel und betreuen auch kleinere Feste und Feiern mit 20 bis 30 Personen.
Auf Wunsch liefern sie die bestellte Speisefolge auch direkt in Firmen oder zum Veranstaltungsort. "Der persönliche Kontakt zu unseren Auftraggebern und deren Gästen ist uns wichtig. Denn so bekommen wir wertvolles Feedback und wissen, ob unser Essen gut angekommen ist. Schließlich sind Geschmäcker verschieden – aber gut bleibt gut", schmunzeln die beiden Köche.
Derzeit sind sie gerade dabei raffinierte Kreationen für Weihnachtsfeiern zusammenzustellen. "Weihnachten ist ein Fest für die Sinne. Da spielen viele Faktoren zusammen: Man sieht, man isst, man schmeckt und langsam wird man satt."
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