12.06.2014, 10:24 Uhr

HEADWORK Knittelfeld im neuen Look!

vl. Bgm. Ing. Gerald Schmid, Michelle, Sabrina, Christina, GF Rosi Kaltenegger, StR. Franz Probst
Komplette Neugestaltung der Filiale in Knittelfeld, des TOP Friseurunternehmens „HEADWORK
Nach 2wöchigem Umbauarbeiten in bester Zusammenarbeit der Gemeinde Knittelfeld, (Herr Ing. Manfred Rohr) konnte das Unternehmen am Montag den 26.05.2014 den Betrieb wieder aufnehmen.
Das Team von HEADWORK Knittelfeld freut sich gemeinsam mit dem Bürgermeister von Knittelfeld, (Ing. Gerald Schmid), mit diesem innovativen Innendesign, einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt leisten zu können.

Das Design des Unternehmens hat die in London lebende Designerin „Sophie Skach“ entwickelt.

Neues Projekt Wien Hauptbahnhof eröffnet im Oktober 2014

Hier das Interview mit Sophie Skach:

Kreatives Gestalten für HEADWORK

Möbel aussuchen und einrichten war gestern! HEADWORK's neuester Saloncoup im neuen Hauptbahnhof wird von Designerin Sophie Skach gezeichnet! Sophie Skach gibt Einblicke in ihr Konzept und nimmt uns mit auf eine spannende Reise von Algebra bis Cy Twombly!

imSalon.at: Wie sind Sie zum Projekt gekommen?
Sophie Skach: HEADWORK hat mich in meinem Werdegang als Modemacherin schon früh unterstützt, hat mich zum Beispiel zu meiner ersten eigenen Fashion Show der Japan Fashion Week in Tokio begleitet. So waren wir also stets im Austausch, der nun durch diese Kollaboration nochmals verstärkt zum Ausdruck gebracht wird.

imsalon.at: Wie haben Sie sich dem Projekt Friseursalon angenähert?
Sophie Skach: Nachdem mich Markus Dumpelnik auf das Projekt konkret angesprochen hat und die Idee einer künstlerischen Zusammenarbeit hatte, folgten viele Gespräche und Besuche in den HEADWORK Filialen, mit denen ich mittlerweile sehr vertraut bin.

imSalon.at Wie wurden Sie gebrieft, welche Vorgaben gab es vom HEADWORK Team?
Sophie Skach: Es ging um unkonventionelles Design. Meine Aufgabe war es, passend zur Philosophie und Ästhetik von Headwork ein Farb- und Graphikkonzept zu entwickeln, das innovativ ist und mit interdisziplinärem Anspruch mehrere Ebenen miteinander verknüpft – in diesem Fall Frisuren, Mode und Mathematik.

"Mode und auch Mathematik sind eben Kopfarbeit ..."

imSalon.at: Welche Inspiration hat sie konzeptionell geleitet?
Sophie Skach: Die Inspiration für meine gesamte künstlerische Arbeit ist die Geisteswissenschaft, im Konkreten die Mathematik (ich zähle sie zu den Geistes-, statt zu den Naturwissenschaften). Und eigentlich sagt der Begriff „Headwork“ schon alles: denn Mode, so wie Mathematik, ist eben Kopfarbeit. Durch die Illustrationen für den Hauptbahnhof möchte ich diese Verbindung und den intellektuellen Approach an die Kunst im weitesten Sinne visualisieren. HEADWORK gibt dafür den kreativen und performativen Rahmen. So soll unser Konzept für den Hauptbahnhof eine Anregung sein, die dynamisieren soll – an einem dafür sehr passenden Ort der Bewegung…

imSalon.at: Welche Ideen verbergen sich hinter den einzelnen Zeichnungen?
Sophie Skach: Alle Wände haben dieselben Anliegen. Sie gestalten sich aus mathematischen Skizzen und figuralen Modezeichnungen. Dabei sind die mathematischen Elemente Beispiele und Charakteristika aus den Bereichen dynamischer Systeme, lineare Algebra, Grundlagen der Analysis und einbisschen Astrophysik. Die Zeichnungen dazu sind davon abgeleitet und zeigen – wenn man so will – rauchende Köpfe und wissenschaftlich inspirierte Mod, auch Skizzen aus meinen Kollektionen. Vom endlich dimensionalen Vektorraum zu unendlich dimensionalen Frisuren…

imSalon.at: Worauf werden die Zeichnungen wie gemalt?
Sophie Skach: Die Illustrationen werden teilweise handgemalt mit Acrylfarbe auf die Wand aufgetragen und teilweise auf Folie gedruckt. Passieren wird das alles im August,
nachdem der Rohbau fertig ist und ich Zugang zum Geschäftslokal habe.

"Ein Friseursalon ist längst nicht mehr nur ein Ort fürs Haareschneiden an sich, sondern ein gesamtkonzeptioneller Ort ..."

imSalon.at: Haben Sie ein künstlerisches Vorbild?
Sophie Skach: Ich finde in Bezug auf Graphik die Arbeiten von Cy Twombly interessant. Sie sind sehr frei und poetisch. Bei genauer Überlegung spielt wahrscheinlich auch meine frühe Konfrontation mit Graphikdesign eine Rolle, insbesondere ein väterliches Interesse an Keith Haring… (an dieser Stelle ein Dank an die Eltern ;) )

imSalon.at: Sie kommen aus der Modewelt, welche Überschneidungen gibt es?
Sophie Skach: Ich denke, dass die Mode der Kleidung einfach eine andere Ausdrucksform ist als die der Frisuren, beide Disziplinen repräsentieren die Strömungen und Impulse dergesellschaftlichen Trends und Anliegen der Zukunft. Es geht um Visionen.

imSalon.at: Ist es das erste Projekt seiner Art?
Sophie Skach: Nicht ganz, ich habe schon vorher graphische Umsetzungen und Illustrationen gemacht, zum Beispiel für den Swarovski Flagship Store auf der Kärntnerstraße. Allerdings ist es das erste Projekt, das so umfangreich ist und mir eine besondere konzeptionelle Verantwortung auf graphischer Ebene gibt.

imSalon.at: Jetzt wo sie aktiv an einer Gestaltung mitwirken ... Was sonst wünschen Sie sich im Friseursalon (Service/ Ausstattung/ Design)?
Sophie Skach: Ich denke, dass HEADWORK das, was man sich von einem Friseursalon wünscht, sehr gut abdeckt. Denn ein Friseursalon ist längst nicht mehr nur ein Ort fürs Haareschneiden an sich, sondern ein gesamtkonzeptioneller Ort für Trends und Inspirationen die alles betreffen, was sich im und auf dem Kopf abspielt.
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