14.10.2014, 00:00 Uhr

Der schöne Herbst lässt noch einmal die Rosen blühen

Seit drei Jahren wachsen im Glashaus der Gärtnerei Lindner heimische Schnittrosen. Im Vergleich zur Importware aus Kolumbien haben sie nicht nur einen viel leichteren ökologischen Fußabdruck, sondern sind auch noch um mindestens fünf Tage frischer. Und weil sich heuer der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt, stehen die rund 4.000 Rosenpflanzen noch einmal in voller Blüte. Bis Ende Oktober werden sie noch erhältlich sein, bevor die Winterpause kommt, die bis zum Muttertag andauert.

Noch eine Besonderheit kommt bei den Rosen – aber auch den Schnitt-Gerbera, die Josef Lindner seit 25 Jahren züchtet – zum Einsatz: Anstelle von Pflanzenschutzmitteln sind es Nützlinge wie die Raubmilbe oder die Schlupfwespe, die Blattläusen den Garaus machen. Je nach Wetterlage "rupfen" die Mitarbeiter der Gärtnerei jährlich 15.000 bis 20.000 Gerbera und schneiden rund 30.000 Rosen für den Verkauf in den eigenen Geschäft am Maxglaner Friedhof, in der Nonntaler Hauptstraße, auf der Schranne oder beim Interspar Lehen.

"Rosensorten, die nicht so lange haltbar sind, riechen übrigens besser oder intensiver – weil sie müssen mit ihrem Duft die Bienen rasch zur Bestäubung anlocken", verrät Rosenexperte Josef Lindner. Seine Rosen bleiben 14 Tage lang frisch, versichert er. Sein Tipp: Mindestens alle zwei Tage frisches Wasser, in dem keine Blätter liegen sollten, denn die verursachen Fäulnis.
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