Die Veränderung
Aus Heldenehrung wurde Totengedenken.

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Es war eine längere Entwicklung, bis aus der nach den beiden Weltkriegen stets zu Allerheiligen stattfindenden Heldenehrung das heutige Totengedenken wurde. Stand früher der Heldentod für das Vaterland verehrend im Vordergrund, ist nun das Gedenken für die Opfer des Krieges, die verstorbenen Kameraden sowie die stete Mahnung für den Frieden in die Mitte gerückt.

In Thalgau hatte am heurigen Seelensonntag der örtliche Kameradschaftsbund eine würdige Gedenkfeier am sehr gelungen erneuerten Kriegerdenkmal organisiert, an der traditionellerweise auch eine Ehrenformation des Österreichischen Bundesheeres und die Trachtenmusikkapelle Thalgau teilnahmen.

Die Zahl der heute noch lebenden Kriegsteilnehmer ist – 73 Jahre nach Kriegsende – leider auf wenige Kameraden geschrumpft , dennoch ist erfreulicherweise die Mitgliederzahl des Thalgauer Kameradschaftsbundes konstant geblieben. Diesmal nahmen auch etliche neue Mitglieder an der Gedenkfeier teil, was eine beeindruckende Formation ergab.

Heutzutage stehen beim Kameradschaftsbund neben der Pflege der Tradition, von Ehrenamtlichkeit und der Teilnahme an den dörflichen Veranstaltungen auch besonders ein Vereinsleben im Vordergrund, bei der auch die Frauen ihren Platz haben. Dadurch fühlen sich auch junge Menschen angesprochen und können zugleich Teil der dörflichen Gemeinschaft sein.

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