Feines Oktoberfest im Pulvermachermuseum Elsbethen

Dorfkramer: Dagmar Breschar mit Museumskustodin Franziska Scheibl.
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Alte Handwerksberufe und Sonderausstellung zur Geschichte der "Caritassiedlung" vorgestellt.
ELSBETHEN (schw). "Schaffe, schaffe, Häusle baue". Eine Sonderausstellung über die nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Donauschwaben zeigt, wie die Flüchtlinge ihre Häuser selbst gebaut haben. "Durch den persönlichen Einsatz und die Nachbarschaftshilfe konnten damals Häuser nach den Plänen von Architekt Robert Schäfer um 49.000 Schilling errichtet werden. Vom jungen Mädchen bis zum Kriegsinvaliden verrichtete jeder seinen Teil der Arbeit" erzählte Dagmar Breschar vom Museumsverein. Den 7.000 Quadratmeter großen Baugrund stellte damals das Stift St. Peter zur Verfügung. Zum Oktoberfest erschien Landesrat Heinrich Schellhorn, der im Beisein von Bürgermeister Franz Tiefenbacher, Museumskustodin Franziska Scheibl und Museumsobmann Richard Breschar den Bieranstich vornahm. Um mehr über den Ort zu erfahren, arbeitete die Museumskustodin gemeinsam mit Doris Wasmeier und Doris Burgstaller ein Quiz aus, das Wissenswertes über den Ort und die Natur beinhaltet. Zu gewinnen gab es wertvolle Gutscheine, gesponsert von der Gemeinde. Zu den Repräsentanten alten Handwerks zählten Klöpplerin Gertraud Haggemüller, Spinnerin Heidi Zöchmeister, Uhrmacher Wilhelm John, Prangerstutzenhersteller Hans Seltenhofer, Buchbinder Hans-Peter Frank, Schneider August Setraner, Keramikerin Inge Winter und Bäcker Fredi Ramsauer. Als köstliche Schmankerl wurden donauschwäbische Bratwürste von Matthias Wanko serviert.

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