Rauhnachtstreiben vereinte Bräuche aus dem Salzburger Seenland

Sonja Luginger, Manuela Bacher mit Percht und Kräuterbüscherl.
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Eine ganze Reihe von Bräuchen vereinte das Rauhnachtstreiben bei der Kaiserbuche am Haunsberg.

OBERTRUM (schw). Perchten und mythologische Figuren, deren Tanz und Lauf sowie ein Wintersonnwendfeuer lockten Brauchtumsfreunde und Schaulustige aus den umliegenden Gemeinden zur Kaiserbuche auf den Haunsberg. Auf Initiative von Gerhard Hager, Bernhard Pfeifenberger und Obmann Harald Russinger von den Wallersee-Perchten wurde bereits zum dritten Mal das Rauhnachtstreiben organisiert. „Die Idee ist entstanden, als wir bei einem Bier gesessen sind und uns über die Wintersonnenwende Gedanken gemacht haben“, erzählte Hager, der Perchten, Hexen sowie Brauchtumsfiguren wie den Waldmann, den Winter, den Tod, das Zapfenmandl und einen Vogel rund um das Feuer aufmarschieren und tanzen ließ. „Es sind unter anderen der Beschützer des Waldes und des Geflügels dabei“, so Hager. Beim mystischen Treiben wirkten neben den Wallersee-Perchten die Tannberg-Perchten (Obmann Andreas Hölzl), die Salzburger Schiach-Perchten (Günter Polanec), die Kirchberger Perchten (Thomas Baumeister) und die Abtsee Teufel (Franz Gschwendtner) mit. Dazu gab es Salven der Prangerschützen aus Obertrum (Schützenhauptmann Wolfgang Mödlhammer) und Anthering (Hauptmann Georg Radauer) und der Schnalzergruppe Anthering unter Obmann Benedikt Bartosch. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Geschäftsführerin Manuela Bacher vom Salzburger-Seenland-Tourismus mit Kräuterbüscherl, die an die Gäste verteilt wurden.

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