400 Salzburger schützen Wirtschaftsgipfel

Der Tennengauer Stefan Auer (29) schützt mit seiner Saab 105 den österreichischen Luftraum.
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  • Der Tennengauer Stefan Auer (29) schützt mit seiner Saab 105 den österreichischen Luftraum.
  • hochgeladen von Stefanie Schenker

„Um keinen Preis“ würde er seinen Job mit jemand anderem tauschen, obwohl die Arbeit als „Austrian Airforce“-Pilot sehr anstrengend ist. „Da wirken Kräfte stärker als in einer Achterbahn auf den Körper und der Herzschlag beschleunigt sich“, berichtet der Tennengauer Stefan Auer, aber: Regelmäßige Gesundheitschecks und ständiges Training sorgen dafür, dass er stets dazu bereit ist, am Cockpit „seiner“ Saab 105 die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn in der Luft geht es „um wenige Minuten“, wie Brigadier Karl Gruber betont. Er ist der Kommandant der Luftstreitkräfte und damit auch Kommandant der Operation „Dädalus“, mit der das Bundesheer das schweizerische Heer bei der Sicherung des Luftraumes während des Weltwirtschaftsforums vom 24. bis 29. Jänner im schweizerischen Davos unterstützt.

Mit zwölf bewaffneten Luftfahrzeugen – darunter vier Eurofighter, die erstmals mit einem Zusatztank fliegen –, elf unbewaffneten und insgesamt 1.100 Soldaten, darunter 400 aus Salzburg, ist das Bundesheer im Einsatz (Kosten: rund 600.000 Euro). Im Ernstfall – wenn etwa ein ziviles Flugzeug die temporäre Flugverbotszone missachtet – steigen die Piloten mit ihren Maschinen auf, identifizieren das Flugzeug und „begleiten“ es aus der Flugverbotszone bzw. zwingen es zur Landung. Im Fall eines Terrorangriffs wird der Eindringling abgeschossen – allerdings erst nach einer Feuerfreigabe durch den Verteidigungsminister. Die letzte Entscheidung liegt dann in den Händen des Piloten.

Der Tennengauer Stefan Auer (29) schützt mit seiner Saab 105 den österreichischen Luftraum.
Führt die Operation „Dädalus“: Luftstreitkräfte-Kommandant Karl Gruber – hier mit OH 58 Kiowa-Pilotin Christiane Eichinger.

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