Der Beifuß ist die Mutter aller Kräuter

Das "Weiberkraut" in voller Blüte.
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ST. GILGEN (lin). Man nennt ihn auch das "Weiberkraut" oder die "Mutter aller Kräuter". Der Beifuß wächst an vielen Wegrändern und Geröllplätzen und wird meistens gar nicht als wertvolle Heilpflanze wahrgenommen. Aber diese Ignoranz hat der Beifuß nicht verdient. Weniger deswegen, weil er mit zwei Metern Höhe eine durchaus stattliche Größe erlangt, sondern weil er ausgesprochen wirksam ist. Vor allem bei Frauenbeschwerden und Verdauungsprobleme, wie unsere Expertin und
"Kräuterhexe" zu berichten weiß

Während sich aus der jetzt im Juli "reifen" Pflanze ein Tee zubereiten lässt, wird die noch stärkere Wurzel im Spätherbst geerntet. Aus ihr lässt sich ein wirksames Öl mit antibakterieller, krampflösender und durchblutungsfördernder Wirkung herstellen. Außerdem wird diese uralte Heilpflanze von den Naturmedizinern mit Erfolg bei Apetitlosigkeit, Verdauungsproblemen, Gallenschwäche, müden Beinen, Wechseljahrsbeschwerden und Blähungen verabreicht.

Das "Weiberkraut" in voller Blüte.
Zu unrecht oft ignoriert: Der Beifuß

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