Ein Brunch für die Schutzengel

Bedankt sich bei ihren "Engeln": G. Eckschlager mit B. Kainhofer, G. Schernhammer und J. Haas.
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  • hochgeladen von Ulrike Grabler

SEEKIRCHEN (grau). Ein Lungenödem bekam Gerlinde "Gucki" Eckschlager, während sie mit ihrer Freundin Gerda Schernhammer im Mattsee schwamm. "Wir sind etwa 600 Meter weit hinaus geschwommen und haben viel miteinander geredet. Plötzlich hüstelte ich, das Atmen viel mir schwer und ich merkte, das irgendetwas nicht stimmt", erinnert sich die 54-jährige Seekirchnerin. "Die Gerda hat gemerkt, dass es ernst ist und sofort reagiert." Gerdas Schernhammer packte ihre Freundin am Arm, denn "aus ihrem Mund kam Schaum und ich wusste, wenn ich sie in den Rettungsgriff nehme, dann nehme ich ihr die Luft weg."

Sie schrie um Hilfe und vom Ufer eilten Barbara Kainhofer und Johann Haas ohne zu zögern herbei. Die beiden waren wie "Gucki" und Gerda zum Baden am Platz des Herzverbandes. "Wir haben sie an Land geholt, in die stabile Seitenlage gebracht und sofort die Rettung gerufen", erzählt Barbara Kainhofer. Mit einer Sauerstoffmaske ausgestattet wurde die Schwimmerin dann vom Hubschrauber abgeholt.

"Gucki" weiß von alldem nichts mehr. Sie kann sich nur wieder an die Intensivstation erinnern. "Dort wurde mir relativ deutlich gesagt, dass die Lage sehr ernst ist. Das Lungenödem dürfte Ergebnis eines Burnouts sein", sagt Pädagogin, die seit 31 Jahren den Kindergarten Eugendorf leitet. "Die Rettungskette hat einfach so toll funktioniert. So viele Schutzengel haben mir das Leben gerettet. Die Wachsamkeit jedes Einzelnen hat mir in einer wirklich lebensbedrohlichen Situation geholfen."

Auch Gerda Schernhammer bestätigte, dass eins zum anderen geführt hatte, um ihrer Freundin das Leben zu retten. "Als ich mit ’Gucki‘ ans Land schwamm, war der See spiegelglatt. Keine Welle, kein Kräusel. So habe ich ihn noch nie gesehen.
Gerlinde Eckschlager war zwei Wochen im Krankenhaus, dann drei Wochen zur Kur und ist jetzt immer noch im Krankenstand. Mit Reha soll sie wieder zurück in den Alltag finden.

Ihre beiden Retter vom Ufer waren Fremde, die sie vergangene Woche ausfindig gemacht hatte. Als Dank lud sie sie im Seekirchner Café Moser zum Brunchen ein.

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Autor:

Ulrike Grabler aus Flachgau

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