Rad-Faszination
Ein wahrer "Radfreak" mit den "Schnaps-Öffnungszeiten"

Mario Färberböck, Gründer des Bikeshops "PrinzBike" in Bergheim, mit seiner Frau Nina. Das Rad ist ihr Leben und diese Begeisterung wollen sie anderen mit ihrem etwas anderen Radgeschäft vermitteln.
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  • Mario Färberböck, Gründer des Bikeshops "PrinzBike" in Bergheim, mit seiner Frau Nina. Das Rad ist ihr Leben und diese Begeisterung wollen sie anderen mit ihrem etwas anderen Radgeschäft vermitteln.
  • Foto: Färberböck/PrinzBike
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

In seinem Leben dreht sich alles ums Radfahren. Selbst am Abend surft sich Mario Färberböck, Gründer des Bikeshops "PrinzBike" in Bergheim durch zahlreiche Mountainbike-Foren und Webseiten, um sich die aktuellsten News durchzulesen. Mit seinem innovativen Geschäftskonzept lockt er nicht nur Radfans in seinen Laden.

BERGHEIM. Für manche ist Fußball das ganze Leben, andere gehen ihr Leben gern laufen und saugen alles auf, was mit dieser Sportart zu tun. "Bei mir dreht sich alles ums Radfahren", sagt Mario Färberböck, Gründer des Bikeshops "PrinzBike" in Bergheim. Damit hat er sich eine Zeitlang sogar seinen Lebensunterhalt verdient. Vor 20 Jahren wurde der gebürtige Mattighofener bei seinem allerersten Rennen von einem Scout entdeckt. "Ich war damals 17 Jahre alt und habe ohne spezifisches Training dieses Rennen auch gleich gewonnen. Damit hat meine Faszination begonnen", denkt der heute 37-Jährige an seine Anfangszeit zurück. Diese Begeisterung geht sogar so weit, dass er am Abend nach einem Arbeitstag daheim durch sämtliche Mountainbike-Foren und Radseiten surft und sich alle aktuellen News sowie technische Artikel durchliest. Vor allem die Technik bei eine Rad interessiert Färberböck am meisten. "Ich wollte früher immer das schönste und speziell leichteste Rad haben. Ich habe mir dazu alles rausgesucht und durchgelesen und an meinem Rad herumgetüftelt."

"Leute sollen bei mir eine gute Zeit verbringen"

Mit seinem Bikeshop geht der selbst ernannte "Radfreak", der in Anthering wohnt, ganz eigene Wege. Nicht nur was seine Öffnungszeiten betrifft – zum Beispiel öffnet das Geschäft am Montag um 08.33 Uhr und schließt um 18.33 Uhr. Bei einer lockeren Runde mit Freunden auf einer Hütte und bei ein paar Schnäpse ist er auf diese "Schnaps-Öffnungszeiten" gekommen. Außerdem betreibt er mit seiner Frau Nina – die er über das Radfahren kennen lernte – ein interaktives "Sportcafé" in seinen Räumlichkeiten, das nicht nur Radbegeisterte anzieht. Sondern auch einige Stammtische oder Leute, die einfach nur auf einen Kaffee vorbei kommen möchten. "Ich möchte, dass die Leute eine gute Zeit bei mir verbringen und sich absolut wohlfühlen", betont Färberböck. Er nimmt sich für seine Kunden sehr viel Zeit. Denn er will seine Radbegeisterung den Leuten weitervermitteln und dies auch außerhalb der Öffnungszeiten. "Persönliche Beratungen sind mir ganz wichtig. Ich verkaufe nur Räder, die die Kunden auch wirklich wollen. Und nicht weil ich damit ein Geschäft mache. Sie sollen damit fahren und Spaß haben. Es ist völlig sinnlos, wenn das Rad dann nur im Keller herumsteht."

Gemeinsam radln

Eine weitere Aktion ist die Unternehmung von gemeinsamen Ausfahrten, wenn dies aufgrund der aktuellen Corona-Situation wieder erlaubt sein wird. Jeden ersten Dienstag im Monat wird es eine Rennrad-Tour um 18.33 Uhr geben. An jedem Samstag im Monat geht es zusammen mit dem "Radfreak" und dem Mountainbike auf eine Runde. Start ist um 13.33 Uhr und los geht es immer vom "PrinzBike". Im Anschluss an jede Tour besteht die Möglichkeit, sich im "Sportcafé" noch gemütlich zusammenzusetzen und die erlebten Eindrücke auszutauschen.

Mario Färberböck, Gründer des Bikeshops "PrinzBike" in Bergheim, mit seiner Frau Nina. Das Rad ist ihr Leben und diese Begeisterung wollen sie anderen mit ihrem etwas anderen Radgeschäft vermitteln.
Mario und sein Rad – eine innige Beziehung. Seine Begeisterung für das Radfahren will er auch anderen Menschen weitervermitteln.

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Autor:

Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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