Friedensmarsch: Faistenauer protestieren gegen geplanten Schotterabbau am Lidaun

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Die Faistenauer Bevölkerung protestierte beim Friedensmarsch am Nationalfeiertag gegen den geplanten Steinbruch am Lidaun und setzte ein Zeichen für den Erhalt einer intakten Natur.
FAISTENAU (schw). „Es darf nicht sein, dass aus der Natur Profit geschlagen wird. Wir sind gegen den Kalksteinabbau, auch nicht in abgeschwächter Form“, kritisiert Gemeinderat Andreas Teufl, Sprecher der Bürgerinitiative „Rettet den Lidaun“. Dem Ergebnis eines Gutachtens des Geologen Gerald Anthes aus Strobl zufolge soll die Abbaumenge im geplanten Zeitraum von 32 Jahren unwirtschaftlich und tatsächlich in einem Drittel der Zeit abgeschlossen sein.
„Unseren Informationen nach wurde der Steinbruch als ‚Miniprojekt’ eingereicht. In Wahrheit werden die Abbaugebiete jahrelang immer wieder erweitert, wenn der Schotterunternehmer einmal eine Genehmigung erhalten hat“, befürchtet Teufl und fügt hinzu: „Auch am Lidaun waren am Anfang keine Bergbaustraße und kein Förderband vorgesehen. Das hat sich mittlerweile schon geändert“, unterstreicht der Faistenauer seine Bedenken.
Auch Geschäftsführerin Roswitha Winkler vom örtlichen Tourismusverband sieht beim Schotterabbau die größte Gefährdung für die Natur und die Wasserquellen. „Unser sauberes Trinkwasser und die Erhaltung unserer Lebensqualität haben oberste Priorität“, so Winkler.
Mit einer Petition beim Salzburger Landtag konnte die Gemeinde bereits einen Teilerfolg erzielen. Bis zum 30. November soll die Landesregierung, die mit dem Thema befasst worden ist, dem Landtag über das Ergebnis Bericht erstatten. „Wir werden alle Möglichkeiten unseres Rechtsstaates ausnützen, um dieses Projekt zu verhindern“, gibt sich Teufl kämpferisch.

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